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Identitätsdiskurs im deutsch-jüdischen Dialog

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Edited By Norbert Honsza and Przemysław Sznurkowski

Die Autoren erweitern mit diesem Buch die seit vielen Jahren geführte Debatte um die deutsch-jüdische Identität. In den letzten Jahren sind neue Forschungsansätze mit Nuancen und neuen Hypothesen entstanden. Die Publikation soll den seit vielen Jahren dauernden Diskurs zum Thema «Juden im deutschen Kulturraum» fortsetzen. Das Buch führt die Untersuchungen innerhalb dieser Publikationsreihe weiter und zeigt sowohl die Kontinuität als auch die Diskontinuität im deutsch-jüdischen Dialog auf.

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Die angelehnte Tür. Die Übernahme deutscher Kultur im 19. Jahrhundert durch aus Galizien eingewanderte Juden am Beispiel des Teschener Schlesiens (Janusz Spyra)

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Janusz Spyra Jan-Długosz-Universität in Częstochowa Die angelehnte Tür. Die Übernahme deutscher Kultur im 19. Jahrhundert durch aus Galizien eingewanderte Juden am Beispiel des Teschener Schlesiens Die Übernahme deutscher Kultur durch die aus Galizien eingewanderten Juden erfolgte meistens in den Oberschulen, wo sie ihre Sprachkenntnisse verbessern konnten. Im Te- schener Schlesien war das sowohl für die Einheimischen als auch für Ankömmlinge aus dem benachbarten Galizien möglich. Das zeigen zum Beispiel die Erinnerungen eines österreichischen Essayisten und Übersetzers Hugo Huppert (1902–1982). Schlüsselwörter: Teschener Schlesien, Bielsko, Akkulturation, Schulwesen, Hugo Huppert, sozialer und kultureller Aufstieg Im Jahre 1976 erschien beim Mitteldeutschen Verlag in Halle/Salle Die angelehnte Tür1, der erste Teil der Erinnerungen des österreichischen Essayisten, Prosaautors, Lyrikers und Übersetzers Hugo Huppert (1902–1982). Man findet darin eine de- taillierte Beschreibung des Lebensweges des Dichters: Von einer ruhigen Kindheit in Biala und Bielitz an der galizisch-schlesischen Grenze, noch zur Regierungs- zeit Kaiser Franz Josef I., über den Ersten Weltkrieg bis hin zu seinen Studien- jahren (Staatswissenschaft und Volkswirtschaft an der Technischen Hochschule Wien, Abschluss 1925 als Doktor der politischen Wissenschaften). Die Jugend Hugo Hupperts endet mit einem Aufenthalt in Paris, wo er ein Jahr lang an der Sorbonne Soziologie studierte. Nach der Rückkehr nach Wien (1927) wurde er als Mitglied der Kommunistischen Partei Österreichs verhaftet. Ein Jahr später wanderte er in die Sowjetunion aus. Er arbeitete am Marx- und Engels-Institut in Moskau, u.a. an der Gesamtausgabe der Werke des Marxismus. Er...

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