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Philosophie der Kultur- und Wissensformen

Ernst Cassirer neu lesen

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Edited By Tobias Endres, Pellegrino Favuzzi and Timo Klattenhoff

Das Potenzial der Philosophie Ernst Cassirers ist keinesfalls erschöpft, sondern vielmehr in systematischer, transdisziplinärer und gesellschaftlich relevanter Perspektive anschlussfähig, um Fragestellungen der Gegenwartsphilosophie und der Wissenschaften zu begegnen. Die Cassirer-Rezeption befindet sich in dieser Hinsicht an der Schwelle des Eintritts in eine neue Phase, die im Lichte eines ‚Neulesens‘ sowie einer zunehmend globalen Vernetzung betrachtet werden kann. Von der Wissensforschung und Wahrnehmungstheorie über neue Gebiete symbolischer Formung wie Film, Geld und Virtualität bis zum spannungsreichen Verhältnis zwischen Demokratie und Mythos: Die Beiträge des Bandes verstehen sich als Aktualisierung von Cassirers Philosophie der Kultur- und Wissensformen im 21. Jahrhundert.

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Vorwort (Dagmar Borchers)

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Dagmar Borchers Vorwort ‚Ernst Cassirer neu lesen‘ heißt es im Untertitel dieses Bandes, der von Tobias Endres, Pellegrino Favuzzi und Timo Klattenhoff herausgegeben wird� Als erste Publikation in der Reihe mit dem neuen Titel ‚Philosophie im Kontext von Ge- sellschaft und Wissenschaften‘ passt diese Publikation mit dem oben formulierten Anspruch gleich in mehrfacher Hinsicht besonders gut zum Selbstverständnis der Reihe� Wie die Herausgeber betonen, ist es an der Zeit, Cassirer neu zu entdecken und seine Philosophie in den Kontext aktueller gesellschaftlicher Fragen und The- men zu rücken� Die hier vorgestellten Arbeiten zu Cassirer verbinden eine ana- lytische Auseinandersetzung mit dessen Schriften, die der Grundlagenforschung der Philosophie neue Erkenntnisse in Hinblick auf Cassirers Arbeiten vermittelt, mit einer Hinwendung zur Angewandten Philosophie, indem sie Cassirers Aus- führungen im Kontext zeitgenössischer gesellschaftlicher Themenfelder wie der modernen Kunst, der virtuellen Welt, aber auch der Politik und der Naturwis- senschaften neu interpretieren und bewerten� Damit wird implizit u� a� deutlich, wie die Angewandte Philosophie in enger systematischer Verbindung mit der philosophischen Grundlagenforschung zu besonders fundierten und innovativen Fragen, aber auch Resultaten führen kann� Die hier von den Autorinnen und Autoren programmatisch vorgenommene Lesart wird Cassirers Philosophie in besonderer Weise gerecht, mit ihrer Spann- weite von erkenntnistheoretischen, sprachphilosophischen und kulturphilosophi- schen Grundsatzfragen hin zu einer systematischen Fundierung gesellschaftlicher Teilbereiche auf der Grundlage einer einheitlichen Theorie der symbolischen Form� Und es freut mich sehr, dass diese Reihe dazu beitragen kann, das Werk Ernst Cassirers durch die Arbeiten junger, engagierter Wissenschaftlerinnen und...

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