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Philosophie der Kultur- und Wissensformen

Ernst Cassirer neu lesen

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Edited By Tobias Endres, Pellegrino Favuzzi and Timo Klattenhoff

Das Potenzial der Philosophie Ernst Cassirers ist keinesfalls erschöpft, sondern vielmehr in systematischer, transdisziplinärer und gesellschaftlich relevanter Perspektive anschlussfähig, um Fragestellungen der Gegenwartsphilosophie und der Wissenschaften zu begegnen. Die Cassirer-Rezeption befindet sich in dieser Hinsicht an der Schwelle des Eintritts in eine neue Phase, die im Lichte eines ‚Neulesens‘ sowie einer zunehmend globalen Vernetzung betrachtet werden kann. Von der Wissensforschung und Wahrnehmungstheorie über neue Gebiete symbolischer Formung wie Film, Geld und Virtualität bis zum spannungsreichen Verhältnis zwischen Demokratie und Mythos: Die Beiträge des Bandes verstehen sich als Aktualisierung von Cassirers Philosophie der Kultur- und Wissensformen im 21. Jahrhundert.

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Cassirer, globalized. Über Sinn und Zweck eines Neulesens ([Tobias Endres] [Pellegrino Favuzzi] [Timo Klattenhoff])

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Tobias Endres, Pellegrino Favuzzi & Timo Klattenhoff Cassirer, globalized Über Sinn und Zweck eines Neulesens Der vorliegende Band ist das Ergebnis einer fortdauernden Zusammenarbeit von Forscherinnen und Forschern, deren hier versammelte und wesentlich erweiter- te Beiträge am 9� Juli 2014 im Rahmen eines Workshops am Innovationszent- rum Wissensforschung (IZW) der Technischen Universität Berlin vorgetragen wurden� Es sei betont, dass es sich hier um ein erstes Ergebnis handelt, besteht doch das Vorhaben der gemeinsamen Arbeit darin, die globale Vernetzung der Cassirer-Forschung voranzutreiben sowie den Anschluss an die systematisch und gesellschaftlich relevanten Debatten der Gegenwart in der Philosophie und den Wissenschaften auszubauen� Diese Forschungsgemeinschaft wurde auf Initiative von Frau Prof� Dr� Martina Plümacher im März 2012 ins Leben gerufen und von ihr institutionell als ‚Ernst Cassirer-Arbeitsgruppe‘ am IZW der Technischen Universität Berlin verankert� Unter ihrer Leitung und der von Herrn Prof� Dr� Christian Möckel forscht die Gruppe mit Teilnehmern aus Berlin, Hamburg und Leipzig, aber auch aus Italien und Frankreich, Japan und China sowie Brasilien und den Vereinigten Staaten seit nunmehr vier Jahren� Der Forschungsschwerpunkt des von Herrn Prof� Dr� Günter Abel geleiteten IZW liegt auf der Analyse von Formen, Praktiken und Dynamiken von Wissen und ihren Wechselwirkungen im Kontext moderner Wissensgesellschaften� Da im Denken Cassirers der Formbegriff unbestritten von zentraler Bedeutung ist, lag es für die Arbeitsgemeinschaft nahe, aufgrund dieses Forschungskontextes zu ergründen, in welcher Weise sich unterschiedliche Wissensformen mit Cassirer und in seinem Werk thematisieren lassen� In diesem Geiste standen zunächst...

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