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Adressatenorientierung beim Schreiben

Eine linguistische Untersuchung am Beispiel des Verfassens von Spielanleitungen, Bewerbungsbriefen und Absagebriefen

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Kirsten Schindler

Diese Untersuchung zeigt, wie sich TextproduzentInnen beim Verfassen eines Textes an ihrem Leser orientieren, wie sie die Planung, Formulierung und Überarbeitung ihres Textes auf einen spezifischen Adressaten zuschneiden. Bei der kontrastiven Analyse dreier Schreibaufgaben – Spielanleitungen für Computerspiele, Bewerbungsbriefe und Absagebriefe einer Verwaltung – wird deutlich, dass die Art der Adressatenorientierung besonders von den (Schreib-)Voraussetzungen der SchreiberInnen abhängt. Als Untersuchungsgrundlage dienen neben Texten und ethnographischen Daten (Fragebogenerhebungen) vor allem Aufnahmen der Gespräche, die bei der gemeinsamen Arbeit der SchreiberInnen entstehen. Ausgehend von den Ergebnissen der Analysen werden Hinweise für die Ausbildung von TextproduzentInnen skizziert.

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Inhalt

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Lesehinweise..................................................................................................... 1 Einleitung ......................................................................................................... 4 1 Adressatenorientierung im Schreibgespräch: Untersuchungsgrundlage, Methode, Daten ............................................ 11 1.1 Das Schreibgespräch ......................................................................... 11 1.2 Adressatenorientierung im Gespräch ............................................... 18 1.3 Adressatenorientierung beim Schreiben .......................................... 22 1.4 Daten ................................................................................................ 26 1.4.1 Semi-experimentelle Daten: Spielanleitung ......................... 27 1.4.2 Semi-natürliche Daten: Bewerbungsbriefe und Absagebriefe .. ......................................................................................................... 31 2 Adressatenorientierung im Schreibgespräch. Eine Fallstudie ........................................................................................... 37 2.1 Der ausgewählte Fall ........................................................................ 37 2.2 Verlauf der Interaktion ..................................................................... 40 2.2.1 Die Globalorganisation im Überblick ................................... 40 2.2.2 Der entstandene Text ............................................................. 56 2.2.3 Erste Schlüsse ....................................................................... 61 2.3 Sequenzanalyse – Ausgewählte Beobachtungen ............................. 65 2.3.1 Der Texteinstieg – Erster Versuch ........................................ 65 2.3.2 Der Texteinstieg – Zweiter Versuch ..................................... 67 2.3.3 Der Texteinstieg – Dritter Versuch ....................................... 68 2.3.4 „helft der spinne sowieso“ – Der erfolgreiche Einstieg in den Text .................................. 70 2.3.5 „auf dem weg durch die wasserohre“ – Ausbau erster Formulierungsvorschläge ............................. 72 2.3.6 „vielleicht sollte man direkter“ – Überarbeitung erster Formulierungsvorschläge .................. 74 2.3.7 „wenn da die bilder dabei sind“ – Eine Formulierungsstrategie entsteht ................................... 76 2.3.8 „tastenkombination find ich auch wichtig“ – Auswahl von Inhalten .......................................................... 79 2.3.9 „abbildungen immer dahin machen“ – Umsetzung einer Formulierungsstrategie ............................ 81 2.3.10 „nee nee das sieht doof aus“ – Konkurrenz von Textnormen................................................ 83 2.4 Zusammenfassung ............................................................................ 86 3 Adressatenorientierung im Schreibgespräch: Schreibmethode, Herstellungsverfahren, Formulierungsmuster ........ 89 3.1 Ausgangspunkt ................................................................................. 89 3.2 Lokale Adressatenorientierung ........................................................ 95 3.2.1 Anna und Timo ..................................................................... 95 3.2.2 Objektbenennung als Orientierungskonflikt ......................... 99 3.2.3 Adressatenorientierung als lokal eingelöste Anforderung .. 105 3.2.4 Lokale Adressatenorientierung als Schreibmethode .......... 110 3.3 Globale Adressatenorientierung ..................................................... 113 3.3.1 Emma und Katja .................................................................. 113 3.3.2 Objektbenennung in einem Spielszenario ........................... 116 3.3.3 Adressatenorientierung als global eingelöste Anforderung 119 3.3.4 Globale Adressatenorientierung als Schreibmethode...

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