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Deutsche Grammatik

Ein völlig neuer Ansatz

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Józef Paweł Darski

Diese Grammatik basiert auf allgemeinen menschlichen Sprachprinzipien, dargelegt im Linguistischen Analysemodel des Autors aus den Jahren 1987 und 2004. Es werden hier die Prämissen und Verfahren der neuen Sprachtheorie klar dargestellt, wobei in vielen Fällen auf die grammatische Tradition verzichtet werden musste. Die exakten Definitionen der grundlegenden grammatischen Termini erleichtern das Verständnis der Gesetzmäßigkeiten der deutschen Sprache. Die neuartigen, einfachen Regeln ermöglichen, den Sachverhalt auch ohne Ausnahmen und Schwankungen darzustellen. Die Grammatik, die sowohl im muttersprachlichen Unterricht als auch im Deutsch als Fremdsprache-Unterricht eingesetzt werden kann, ist widerspruchsfrei und kann zu selbstständigen kontrastiven Sprachvergleichen anleiten. Grammatische Vorkenntnisse sind zur Rezeption des Inhalts nicht erforderlich. Wünschenswert ist nur logisches Denken.

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1 Einleitung

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1.0 Allgemeines Es wird geschätzt, dass gegenwärtig bis zu 5000 Sprachen gesprochen werden. Davon werden nur einige Hundert auch geschrieben, davon sind nur manche ent- wickelte Schriftsprachen mit kodifizierter Orthografie. Das heutige Deutsch ist eine kodifizierte Sprache, die überregional mündlich und schriftlich verwendet und als Standardsprache oder Hochsprache bezeichnet wird. Die Sprachen werden nach verschiedenen Kriterien klassifiziert. Nach der gemein- samen Abstammung aus einer Ursprache werden die Sprachen in Sprachfamilien eingeordnet. Innerhalb der Sprachfamilien werden noch Untergruppen unterschie- den. Das Deutsche gehört zu der indoeuropäischen Sprachfamilie und zur Gruppe der germanischen Sprachen mit den drei Untergruppen: Ost-, Nord- und West- germanisch. Das Ostgermanische ist im frühen Mittelalter ausgestorben. Zu der westgermanischen Gruppe werden Deutsch, Englisch, Friesisch, Niederländisch und Afrikaans gezählt. 1.1 Kurz gefasste Geschichte der Grammatik Über das Geheimnis Sprache wird seit Jahrtausenden reflektiert. Die älteste Be- schreibung einer Sprache stammt aus dem 4. Jahrhundert vor Christi Geburt und entstand aus religiösen Gründen. Ihr Verfasser war Pānini, der die heilige Sprache des Veda, Sanskrit, mit Hilfe von ca. 4000 kurzen Regeln beschrieb, damit die Re- zitation der heiligen Schriften immer ihre erwartete Wirkung tat. Dieses Werk wurde erst durch die Übersetzung ins Deutsche und die Herausgabe 1887 von O. Böhtlingk bekannt. Bloomfield (1933: 11) nannte diese Grammatik „[…] one of the greatest monuments of human intelligence“. Diese Arbeit wird auch noch ge- genwärtig dank der hervorragenden Beschreibung bewundert, aber sie übte wohl keinen Einfluss auf die griechisch-lateinische...

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