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Deutsche Grammatik

Ein völlig neuer Ansatz

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Józef Paweł Darski

Diese Grammatik basiert auf allgemeinen menschlichen Sprachprinzipien, dargelegt im Linguistischen Analysemodel des Autors aus den Jahren 1987 und 2004. Es werden hier die Prämissen und Verfahren der neuen Sprachtheorie klar dargestellt, wobei in vielen Fällen auf die grammatische Tradition verzichtet werden musste. Die exakten Definitionen der grundlegenden grammatischen Termini erleichtern das Verständnis der Gesetzmäßigkeiten der deutschen Sprache. Die neuartigen, einfachen Regeln ermöglichen, den Sachverhalt auch ohne Ausnahmen und Schwankungen darzustellen. Die Grammatik, die sowohl im muttersprachlichen Unterricht als auch im Deutsch als Fremdsprache-Unterricht eingesetzt werden kann, ist widerspruchsfrei und kann zu selbstständigen kontrastiven Sprachvergleichen anleiten. Grammatische Vorkenntnisse sind zur Rezeption des Inhalts nicht erforderlich. Wünschenswert ist nur logisches Denken.

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2 Einheiten der Ausdrucksebene

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2.0. Einführung Jede natürliche Sprache ist bei allen Menschen durch den gleichen anatomischen Bau des Sprechapparates determiniert, der im Kapitel 3.1 dargestellt wird. Jede Sprache wird seit frühkindlicher Sozialisation erlernt und im Gehirn gespeichert. Dies ermöglicht jedem Sprecher ihren unreflektierten Gebrauch in zwischen- menschlicher Kommunikation. Das Gesagte wird vom jeweiligen Sprecher zum Hörer (zu Hörern) durch Schall- wellen übertragen. Die Schallwellen entstehen durch die Modifizierung der ausge- atmeten Luft, die unter physiologischem, akustischem und auditivem Aspekt un- tersucht wird. Die Modifizierung der ausgeatmeten Luft ist sprachspezifisch. Man hat bisher zwei Sprachen mit derselben lautlichen Realisierung nicht festgestellt. Das in der zwischenmenschlichen Kommunikation Gesagte wird unabhängig von der verwendeten Sprache als Text bezeichnet. Text als sprachwissenschaftlicher Terminus ist für alle Sprachen identisch zu bestimmen, denn er ist Ausgangspunkt für die Analyse aller Sprachen. (Siehe dazu Kapitel 2.2.) Die bisherigen Ausführungen erlauben, die natürlichen Spracheinheiten in allen Sprachen festzulegen: 1. Die zwischenmenschliche Kommunikation setzt den Rollenwechsel Sprecher Hörer voraus. Der Rollenwechsel gliedert den Text in kleinere natürliche Spracheinheiten. 2. In der Realisierung der Schallwellen jedes am ruhigen Gespräch beteiligten Sprechers werden längere oder kürzere Pausen festgestellt, die für die erneute Einatmung und somit auch für die Fortsetzung der Rede sorgen. Man kann doch ohne erneute Einatmung nicht weiter sprechen. Diese Pausen dienen zur weiteren natürlichen Gliederung der schon festgestellten Textsegmente. 3. Jede Sprache eröffnet die Möglichkeit, relevante Informationen von Ge- spr...

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