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Deutsche Grammatik

Ein völlig neuer Ansatz

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Józef Paweł Darski

Diese Grammatik basiert auf allgemeinen menschlichen Sprachprinzipien, dargelegt im Linguistischen Analysemodel des Autors aus den Jahren 1987 und 2004. Es werden hier die Prämissen und Verfahren der neuen Sprachtheorie klar dargestellt, wobei in vielen Fällen auf die grammatische Tradition verzichtet werden musste. Die exakten Definitionen der grundlegenden grammatischen Termini erleichtern das Verständnis der Gesetzmäßigkeiten der deutschen Sprache. Die neuartigen, einfachen Regeln ermöglichen, den Sachverhalt auch ohne Ausnahmen und Schwankungen darzustellen. Die Grammatik, die sowohl im muttersprachlichen Unterricht als auch im Deutsch als Fremdsprache-Unterricht eingesetzt werden kann, ist widerspruchsfrei und kann zu selbstständigen kontrastiven Sprachvergleichen anleiten. Grammatische Vorkenntnisse sind zur Rezeption des Inhalts nicht erforderlich. Wünschenswert ist nur logisches Denken.

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5 Analyse der Wortformen

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5.1 Einführung Sowohl die primären als auch die sekundären und tertiären Wortformen sind syn- tagmatische Einheiten, die eine Ausdrucksseite haben. Unter der Ausdrucksseite einer Wortform werden die sprachlichen Mittel verstanden, die zur Realisierung dieser Wortform in standardsprachlichen Tex- ten von Muttersprachlern gebraucht werden. Zu den orthografischen sprachlichen Mitteln gehören die Grapheme und ihre Anordnung und zu den phonologischen sprachlichen Mitteln – die Phoneme, ihre Anordnung und die prosodischen Elemente, vor allem der Akzent. Hier wird bei der Wortanalyse neben der Fixierung der sprachlichen Mittel durch Orthografie auch die phonologische Umschrift verwendet. Bei den Transkriptionen richten wir uns nach Krech et al. (2009). Es wird von der hohen bis mittleren Artikulationspräzision ausgegangen. Sprachliche Einheiten, die aufgrund ihrer gemeinsamen, charakteristischen Eigenschaften oder Merkmale in Mengen, Klassen, Typen eingeordnet wer- den, heißen seit alters her grammatische Kategorien. Auch Wortformen werden aufgrund ihrer gemeinsamen, charakteristischen Ei- genschaften oder Merkmale in Mengen, Klassen, Typen eingeordnet. Vergleicht man alle Wortformen einer Sprache miteinander, so stellt man fest, dass es Wortformen gibt, die in Texten: 1. immer dieselbe Ausdrucksform und Bedeutung aufweisen: dort, flugs, gestern, heute, oder, mitsamt, müde, noch, zuliebe; 2. immer dieselbe Bedeutung haben, aber in ihrer Form in verschiedenem Grade voneinander abweichen: Kind, Kindes, Kinde; (ich) esse, (du) isst; (ich) lese, (du) liest; 3. immer dieselbe Bedeutung haben, aber sich in ihrer Form völlig unterscheiden: er, seiner, ihm, ihn; 4. sich in ihrer Bedeutung dadurch unterscheiden, dass sie angeben, ob das durch sie Genannte einmal (Singular)...

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