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Deutsche Grammatik

Ein völlig neuer Ansatz

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Józef Paweł Darski

Diese Grammatik basiert auf allgemeinen menschlichen Sprachprinzipien, dargelegt im Linguistischen Analysemodel des Autors aus den Jahren 1987 und 2004. Es werden hier die Prämissen und Verfahren der neuen Sprachtheorie klar dargestellt, wobei in vielen Fällen auf die grammatische Tradition verzichtet werden musste. Die exakten Definitionen der grundlegenden grammatischen Termini erleichtern das Verständnis der Gesetzmäßigkeiten der deutschen Sprache. Die neuartigen, einfachen Regeln ermöglichen, den Sachverhalt auch ohne Ausnahmen und Schwankungen darzustellen. Die Grammatik, die sowohl im muttersprachlichen Unterricht als auch im Deutsch als Fremdsprache-Unterricht eingesetzt werden kann, ist widerspruchsfrei und kann zu selbstständigen kontrastiven Sprachvergleichen anleiten. Grammatische Vorkenntnisse sind zur Rezeption des Inhalts nicht erforderlich. Wünschenswert ist nur logisches Denken.

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16 Äußerungsgliedfolgen

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16.0 Einführung Mit der Wortfolge als einem wichtigen Syntaxkapitel haben sich viele Wissen- schaftler137 beschäftigt. Die verschiedenen Ansichten darüber wurden auch in den drei unveröffentlichten Dissertationen von Mikołajczyk (1996), Dubiec-Stach (2007), Bielewicz-Dubiec (2008) und in der veröffentlichten Dissertation von Radojewska (2008) kritisch dargestellt. Diese Darlegungen der Wortfolge basieren auf den genannten Dissertationen, weil sie auf unserer syntaktischen Theorie fu- ßen, die es ermöglichte, die Äußerungsgliedfolge nur auf der syntaktischen Ebene darzustellen. Bisher war das unmöglich, weil nicht alle Wortformen, die in einen korrekten Satz eingingen, als Satzglieder bestimmt werden konnten. Deshalb auch musste die Wortfolge wenigstens auf zwei Ebenen, der syntaktischen und der morphologischen, präsentiert werden. Zum Beispiel geht Engel (2004: 161ff., 2009a: 162ff.) bei seinen Folgeregeln vom Begriff Folgeelemente aus, die als Wörter und Wortgruppen, „die sich im Satz verschieben lassen“ (2004: 162) be- stimmt werden. Als Folgeelemente gelten auch seine Satzglieder, sogar „Verbzu- sätze“, die sich, der grammatischen Tradition nach, doch nur als abtrennbare Prä- fixe im Präsens, Präteritum und Imperativ verschieben lassen, wenn die finiten Verbformen als einzige Verbformen im einfachen Satz vorkommen. Da aber nicht alle in einem korrekten Satz vorkommenden Wortformen verschiebbar sind, sieht sich auch Engel genötigt, mit morphologischen Begriffen wie Verbzusatz, expletives es, Abtönungspartikeln, Konjunktoren (2004: 164, 2009a: 164) auszu- helfen. 16.1. Äußerungsgliedfolgen in einfachen Äußerungen und unabhängigen Teiläußerungen Es wurden unter 13.1 Äußerungsglieder ersten, zweiten und auch weiteren Grades...

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