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Die Zerrüttung des Arbeitsverhältnisses

Die Stellung der gerichtlichen Auflösung des Arbeitsverhältnisses gemäß §§ 9, 10 KSchG im System des Kündigungsschutzrechts

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Charlotte Sander

Das Kündigungsschutzrecht enthält in §§ 9, 10 KSchG Normen, die eine gerichtliche Auflösung des Arbeitsverhältnisses im Rahmen des Kündigungsschutzprozesses bei einer Zerrüttung der Vertrauensbeziehung der Arbeitsvertragsparteien gegen Zahlung einer Abfindung an den Arbeitnehmer ermöglichen. Die Verfasserin untersucht, ob das System des Kündigungsschutzrechts den verfassungsrechtlichen Anforderungen genügt. Im Fokus steht die Frage, ob die Arbeitsvertragsparteien immer dann, wenn ihnen die Fortführung des Arbeitsverhältnisses unzumutbar ist, die Möglichkeit haben, dieses aufzulösen. Insofern wird erörtert, ob eine analoge Anwendung der §§ 9, 10 KSchG im ungek10 KSchG im ungekündigten Arbeitsverhältnis bzw. über den vorgesehenen Anwendungsrahmen hinaus geboten ist.

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Inhaltsverzeichnis

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Literaturverzeichnis ........................................................................................XXI Erster Teil: Einleitung ..................................................................................1 A. Problemstellung ......................................................................................................1 B. Gang der Untersuchung ........................................................................................5 Zweiter Teil: Grundprinzipien der Beendigung von Dauerschuldverhältnissen ............................................9 A. Prinzip der Vertragsbeendigungsfreiheit ........................................................11 I. Vertragsbeendigungsfreiheit als notwendiges Element der Privatautonomie ....................................................................11 II. Legitimation der einseitigen Vertragsbeendigungsfreiheit .................12 1. Keine Ewigkeitsbindung wegen Richtigkeitsgewähr ..................13 2. Keine Ewigkeitsbindung wegen Grundsatzes der Vertragstreue .........................................................................................14 III. Zusammenfassung ........................................................................................16 B. Prinzip der sachlichen Rechtfertigung der Vertragsbeendigung ......................................................................................17 I. Ausnahme vom Prinzip der Vertragsbeendigungsfreiheit ..................17 II. Legitimation wegen Störung der Funktionsvoraussetzungen der Privatautonomie ....................................................................................17 1. Schutz der „unfreien“ abhängigen Arbeit des Arbeitnehmers ......................................................................................19 2. Schutz der unternehmerischen Entscheidungsfreiheit des Arbeitgebers ...................................................................................20 3. Praktische Konkordanz .......................................................................22 III. Unzumutbarkeit der Fortführung des Arbeitsverhältnisses als Auslegungsmaxime für die sachliche Rechtfertigung .........................24 1. Unzumutbarkeit als verbindlicher Rechtsgrundsatz ....................25 2. Unzumutbarkeit als regulatives Prinzip ....................................... 27 InhaltsverzeichnisX 3. Weitere rechtstheoretische Präzisierungsversuche .......................28 4. Stellungnahme ......................................................................................29 IV. Zusammenfassung ........................................................................................31 Dritter Teil: Prüfung der Beendigungsmöglichkeiten im geltenden Kündigungsschutzrecht anhand des obigen Maßstabs .....................................33 A. Umsetzung des Prinzips der einseitigen Vertragsbeendigungsfreiheit durch den Gesetzgeber ..................................33 I. Ordentliche Kündigung ohne Rechtfertigungserfordernis .................34 1. Formelle Beschränkungen .................................................................35 a. Fristgebundenheit ........................................................................35 b. Schriftformerfordernis ................................................................37 2. Übereinstimmung mit zivilrechtlichen Wertentscheidungen ...........................................................................37 II. Zusammenfassung ........................................................................................38 B. Umsetzung des Prinzips der sachlichen Rechtfertigung der Vertragsbeendigung durch den Gesetzgeber .....................................................39 I. Ordentliche Kündigung mit sozialer Rechtfertigungspflicht .............40 1. Regelungsaufgabe des Kündigungsschutzgesetzes ......................40 2. Die soziale Rechtfertigung gemäß § 1 Abs. 2 S. 1 KSchG ...........42 a. Struktur der sozialen Rechtfertigung ......................................43 b. Rechtstheoretische...

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