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Verbale Indirektheiten beim Diskursdolmetschen am Beispiel des Sprachenpaars Polnisch–Deutsch

Agnieszka Will

Was sind verbale Indirektheiten und wie geht die DolmetscherIn mit ihnen um? Auf Grundlage a) theoretisch hergeleiteter Definitionskriterien für eine translationswissenschaftlich/-praktisch orientierte Definition und b) authentischer Daten des Sprachenpaars Polnisch–Deutsch wird eine operationalisierte Definition erarbeitet: die 2-Komponenten-Indirektheit. Zur Überprüfung des Umgangs der DolmetscherIn mit dieser wird, aufgrund der spezifischen Gesprächsstruktur des gedolmetschten Diskurses, ein passendes Kommunikationsmodell hergeleitet: das Kommunikationsmodell der Dolmetschtriade. Die darin integrierte, schrittweise und systematische Bedeutungsbestimmung der Indirektheit sowie Reflexionsmöglichkeit kann die DolmetscherIn zur Qualitätssicherung in der aktuellen Dolmetschsituation nutzen.

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4. Analysen am analysefertigen Datensatz

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In diesem Kapitel wird der analysefertige Datensatz (Äußerungen mit intuitiv fest- gestellten verbalen Indirektheiten) den folgenden Analysen unterzogen: 1. Analyse auf Verletzung der Grice’schen Konversationsmaximen (Absch. 4.1). 2. Analyse auf Sagers Implizitheit (Absch. 4.2). 3. Analyse auf Sagers collokutive, connexive und propositionale Akte (Absch. 4.3). 4. Kontextanalyse (Absch. 4.4). Der Übersichtlichkeit halber sind die Datenanalysen in die Anhänge ausgelagert. 4.1 Analyse auf Verletzung der Grice’schen Konversationsmaximen Die Analyse am gesamten analysefertigen Datensatz erfolgt (aufgrund des hohen Aufwandes) in verkürzter Form (vgl. Anhang 8.2), d. h. beschrieben wird nur, welche Maximen in den jeweiligen Daten teils oder ganz verletzt werden. Eine vollständige Überprüfung auf alle Maximen nacheinander wurde an einer exemplarischen Da- tenauswahl (Bsp. 1, 12, 15, 17, 23 und 28) in Absch. 2.2.3.2 vorgenommen. 4.2 Analyse auf Implizitheit (Sager) Vgl. Anhang 8.3. 4.3 Analyse auf collokutive, connexive und propositionale Akte (Sager) Vgl. Anhang 8.4. 4.4 Kontextanalyse Vgl. Anhang 8.5.

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