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Von der Conquista zur Responsibility while Protecting

Die Debatte der humanitär gerechtfertigten Kriegsführung aus lateinamerikanischer Perspektive

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Stefan Knauß

Können Kriege aus humanitären Gründen gerecht sein? Der Autor verfolgt die lateinamerikanischen Antworten auf diese Frage von der Eroberung des Kontinents bis in die Gegenwart. Er zeigt, wie sich Philosophen, Völkerrechtler und Diplomaten angesichts des iberischen Kolonialismus für eine gezügelte humanitäre Interventionspolitik einsetzen können. Die behutsame Rekonstruktion einer lateinamerikanischen Perspektive liefert eine umfassende und detaillierte, nicht-eurozentrische Sicht auf die Geschichte der Menschenrechte. Dieser alternative Zugang zu Debatten des Völkerrechts, der Theorie des gerechten Krieges und der Ethik der internationalen Beziehungen trägt zu einem interkulturellen Verständnis der Menschenrechte und ihrer Durchsetzung bei.

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Danksagung

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Die vorliegende Arbeit stellt eine geringfügig veränderte Fassung der Disser- tation dar, die ich unter dem Titel „Von der Conquista zur Responsibility while Protecting – Die Debatte der humanitär gerechtfertigten Kriegsführung aus latein- amerikanischer Perspektive“ an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg eingereicht und verteidigt habe. Ich danke meinem Doktorvater Matthias Kaufmann für die langjährige Un- terstützung und Betreuung, die durch das richtige Maß an Freiraum, Toleranz, Kritik und Führsorge geprägt war und mich meiner eigenen Einschätzung nach akademisch wie menschlich hat reifen lassen. Ralph Buchenhorst und James Thompson begleiteten meine Arbeit als wichtige Gesprächspartner innerhalb der Graduiertenschule Gesellschaft und Kultur in Bewegung (GKB). Stets bestärkten sich mich, auf dem richtigen Weg zu sein. Ihre persönliche Unterstützung sowie die geistige und materielle Förderung des gesamten Forschungsschwerpunktes GKB ermöglichten die Erstellung und Veröffentlichung dieser Arbeit. Auf lateinamerikanischer Seite danke ich Hector Arrese Igor, Cecilia Abdo Ferez, Karina Bidaseca, Eduardo Grüner, Rita Segato, Ricardo Arredondo und Ricardo Mauricio Freire Soares. Sie ermöglichten meine Forschungsreisen nach Argentinien und Brasilien durch ihre Hilfe bei der Organisation und Durchfüh- rung, ihr Interesse, ihre Anregungen und Ratschläge. Ein wichtiger Beitrag für das Gelingen der Arbeit war die finanzielle Unter- stützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des deutschen aka- demischen Auslandsdienstes (DAAD). Schließlich danke ich meiner Mutter, Eva-Maria Knauß, und ihrer langjäh- rigen Freundin, Barbara Dolch. Sie veredelten die Arbeit v.a. mit wertvollen Hinweisen und...

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