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Panoramafreiheit und Eigentumsrecht

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Theresa Uhlenhut

Ist die Panoramafreiheit in Gefahr? Diese Frage stellt sich etlichen Künstlern, Bildjournalisten, Fotografen und Filmemachern seit der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs am 17. Dezember 2010 in den viel beachteten Parallelentscheidungen «Preußische Schlösser und Gärten» entschieden hat, dass das ausschließliche Recht zur gewerblichen Anfertigung und Verwertung von Filmen und Fotografien von Bauwerken und Gartenanlagen dem Grundstückseigentümer zusteht, soweit diese Abbildungen von seinem Grundstück aus angefertigt werden. Die Autorin legt dar, warum diese Rechtsprechung nicht aufrechterhalten werden kann. Sie zeigt die Grenzen des Eigentumsrechts auf und weist nach, warum dem Sacheigentümer kein Immaterialgüterrecht an seinen Eigentumsgegenständen zusteht.

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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung ..................................................................................................................19 A. Problemstellung ....................................................................................................19 B. Forschungsfrage und Ziel der Arbeit .................................................................23 C. Gang der Untersuchung ......................................................................................24 Teil 1: Die Unterscheidung zwischen Urheberrecht und Sacheigentum ..................................................................................27 A. Die historische Trennung von Urheberrecht und Sacheigentum ..................27 I. Das Mäzenatentum ........................................................................................ 28 II. Das Privilegienwesen .................................................................................... 31 III. Die Theorie des Verlagseigentums .............................................................. 32 IV. Die Theorie des geistigen Eigentums .......................................................... 32 V. Das kodifizierte Urheberrecht...................................................................... 33 B. Originäre Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Urheberrecht und Sacheigentum ........................................................................35 I. Originäre Unterschiede................................................................................. 35 1. Persönlichkeitsverbundenheit ................................................................ 35 2. Vertretbarkeit ............................................................................................ 36 3. Körperbezug .............................................................................................. 36 4. Beherrschbarkeit ....................................................................................... 36 5. Nutzung ..................................................................................................... 37 6. Schutzfrist? ................................................................................................ 37 II. Originäre Gemeinsamkeiten ........................................................................ 38 1. Ausschließliche Zuordnungsmöglichkeit .............................................. 38 2. Abstrakte Verfügungsfähigkeit ............................................................... 39 3. Vermögenswert ......................................................................................... 40 III. Konsequenzen für Rechtsetzung und Rechtsanwendung ........................ 40 C. Die Unterscheidung zwischen Urheberrecht und Sacheigentum in der Rechtsordnung ...............................................................................................42 10 I. Urheberrecht und Sacheigentum im Völkerrecht ..................................... 42 II. Urheberrecht und Sacheigentum im Unionsrecht .................................... 44 III. Urheberrecht und Sacheigentum im nationalen Verfassungsrecht ........ 45 IV. Urheberrecht und Sacheigentum im nationalen Zivilrecht ..................... 47 1. Grundgedanken des Sacheigentums ...................................................... 47 2. Grundgedanken des Urheberrechts ....................................................... 49 3. Wesentlicher Inhalt der Rechtsinstitute ................................................. 50 a) Schutzentstehung ...................................................................................... 50 aa) Sacheigentum .......................................................................................... 50 bb) Urheberrecht ........................................................................................... 51 (1) Das urheberrechtliche Werk.................................................................. 52 (2) Die Urheberschaft ................................................................................... 54 b) Die Befugnisse des Inhabers ................................................................... 54 aa) Sacheigentum .......................................................................................... 54 bb) Urheberrecht ........................................................................................... 56 (1) Verwertungsrechte .................................................................................. 56 (2) Persönlichkeitsrechtliche Befugnisse ................................................... 57 (3) Sonstige Rechte ....................................................................................... 57 c) Inhaltliche Schranken .............................................................................. 57 aa) Sacheigentum .......................................................................................... 57 bb) Urheberrecht ........................................................................................... 58 d) Ansprüche ................................................................................................. 58 aa) Sacheigentum .......................................................................................... 58 bb) Urheberrecht ........................................................................................... 59 e) Erl...

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