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Die Regulierung von Hedge-Fonds und Private Equity in Europa und den USA

Eine rechtsvergleichende Untersuchung der AIFM-Richtlinie und des Dodd-Frank-Act unter ergänzender Einbeziehung des AIFM-Umsetzungsgesetzes und der EuVECA-VO

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Sara Tancredi

Das Buch thematisiert die gesetzgeberischen Versuche der EU und USA zur Begrenzung potenzieller Systemrisiken von Hedge-Fonds. Die durch die US-amerikanische Subprimekrise ausgelöste globale Finanzmarktkrise hat gezeigt, dass die mögliche Systemrelevanz von Alternativen Investmentfonds lange Zeit unterschätzt wurde. Auch wenn diese nicht die eigentlichen Verursacher der Krise waren, so haben ihre Anlagestrategien dennoch dazu beigetragen, Risiken über den Finanzmarkt zu verteilen und zu vergrößern. Deswegen haben der US-amerikanische und der europäische Gesetzgeber einen einheitlichen Regulierungsrahmen für Verwalter Alternativer Investmentfonds, insbesondere Hedge-Fonds, errichtet. Die Autorin untersucht, inwieweit der Dodd-Frank-Act als Vorbild für die AIFM-Richtlinie diente, und weshalb Regelungen zu Private Equity Einzug in die AIFM-Richtlinie gefunden haben.

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Erster Teil: Einleitung

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1Erster Teil: Einleitung A. Gang der Untersuchung Die vorliegende Arbeit hat die Regulierung von Hedge-Fonds und Private Equity in Europa und den USA zum Gegenstand. Die Verfasserin untersucht zu diesem Zweck die am 8. Juni 2011 in Kraft getretene europäische „Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFM-Richtlinie)“ sowie den in den USA bereits ein Jahr früher – am 21. Juli 2010 – in Kraft getretenen „Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act (Dodd-Frank Act)“ eingehend. Im Anschluss daran erfolgt eine rechtsvergleichende Gegenüberstellung beider Gesetzeswerke mit dem Ziel festzustellen, inwieweit der europäische Regulierungsrahmen für alternative Investmentfonds mit dem US-amerikanischen Regelwerk übereinstimmt. Nachdem im ersten Teil einleitende Hintergrundinformationen zu dem Erlass der und zu den gesetzgeberischen Motiven in Bezug auf die AIFM-Richtlinie vorge- bracht werden, wird im zweiten Teil der Untersuchung eine vertiefende Analyse der Vorschriften der AIFM-Richtlinie durchgeführt. Voraussetzung hierfür ist zunächst die Erörterung der begrifflichen Bedeutung der Ausdrücke „AIFM“ und „AIF“, um sodann das Zulassungsverfahren für AIFM sowie die von der Richtlinie geforderten Grundsätze der AIF-Verwaltung vorstellen zu können. Dabei bilden die Vorgaben zu Vergütungs- und Risikopolitik einen besonderen Schwerpunkt, aber auch die Regelungen mit Drittstaatenbezug bleiben nicht unberücksichtigt. Der dritte Teil der Arbeit beschäftigt sich sodann mit dem Dodd-Frank Act und umfasst insbesondere die vor diesem geltende Rechtslage in Bezug auf private funds sowie eine intensive Untersuchung des Titel IV, der spezielle Vorschriften für Hedge-Fonds beinhaltet. Im vierten Teil wird das nationale AIFM-Umsetzungsgesetz...

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