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Selbstwertgefühl sehbehinderter und blinder Kinder und Jugendlicher in sozialen Interaktionen

Theorie und empirische Untersuchung

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Doreen Kolaschinsky

Die Studie befasst sich mit Dimensionen des Selbstwertgefühls sehbehinderter und blinder Kinder und Jugendlicher in sozialen Interaktionen mit normalsehenden Personen. Die allgemeine Struktur, die Messung sowie situativ relevante Aspekte des Selbstwertgefühls in den Lebenswelten Schule, Familie und Freizeit stehen im Vordergrund. Überprüft wurde, ob die in der Theorie dargestellten Selbstwertgefährdungen zutreffen und mit der Beschulungsform Sonder-/Förderschule oder Regelschule sowie weiteren Faktoren wie Visus, Schulart usw. zusammenhängen. Die bundesweite Befragung bezog sich auf alle infrage kommenden Blinden- und Sehbehindertenschulen. Mit der Zahl von insgesamt 237 befragten Schülerinnen und Schülern handelt es sich um die bislang umfangreichste Studie zu diesem Thema.

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6 Ergebnisse der psychometrischen Prüfung der Fragebögen

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Der Selbstwert-Fragebogen ist so weit standardisiert worden, dass alle Fragen theoretisch fundiert mit begründeten Antwortvorgaben vorliegen. Zur Beurtei- lung der Fragebogenqualität des Kiddo-KINDLR und des Selbstwert-Fragebogens werden nun nach der Analyse der Missing-Data bei den Fragebogenrückantworten (6.1) anhand der ausgefüllten Fragebögen die Itemanalyse (6.2), d. h. die Analyse der Rohwerteverteilung (6.2.1), die Berechnung der Itemschwierigkeit (6.2.2) und der Trennschärfe (6.2.3) entsprechend der Klassischen Testtheorie vorgenommen (Bühner Kap. 3.4, 3.5). Es folgt die Reliabilitätsanalyse des Kiddo-KINDLR (6.3) sowie die Faktorenanalyse des Selbstwertfragebogens (6.4). Die hohe Zahl der vorliegenden vollständig ausgefüllten 237 Fragebögen ist hierbei von Vorteil, da mit ihr die Zuverlässigkeit der zu bestimmenden Item-Kennwerte steigt (vgl. Mum- mendey 21995a: 72; siehe außerdem zur Itemanalyse Moosbrugger/Kelava 2007; Krauth 1995). 6.1 Analyse der Missing-Data bei den Fragebogenantworten Fehlende Werte in einer Datenerhebung sind leider in der Regel nicht zu vermeiden (Bühl 102006: 40f.). Jedoch aufgrund dessen, dass es sich bei der vorliegenden Untersuchung nicht um eine repräsentative Stichprobe handelt, ist die Berück- sichtigung eines zahlenmäßig etwas größeren Stichprobenumfanges statistisch eher unrelevant. Daher wurden sämtliche Bögen entfernt, welche Auslassungen aufweisen, um die Itemanalyse nicht durch fehlende Werte in den Variablenlisten zu erschweren. Bögen mit bis zu zwei fehlenden Angaben (Missing Values) wurden aufgenommen. Der Datensatz ist somit neben der Kontrolle von Eingabefehlern bereits vor der eigentlichen Analyse mit SPSS 15.0 bereinigt worden. Die Zahl der Missing-Data-Fragebögen beträgt insgesamt 94 (pro...

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