Show Less

COMMENTARII IN PROPERTIVM - PRIMVS COMMENTARIVS

Der Kommentar zum Ersten Buch der Elegien des Properz

Series:

Roland Stürzenhofecker

Die neue Ausgabe umfasst den Kommentar des Philippus Beroaldus zum ersten Buch der Elegien des Properz, der im Jahr 1487 in Bologna erschien. Damit begründet der Humanist die Tradition der Kommentierung literarischer Gesamtwerke, welche die Entfaltung der neuzeitlichen Klassischen Philologie wesentlich bestimmt. Zugleich stellt dieser Kommentar einen frühen Höhepunkt der modernen Properz-Forschung dar, dessen Erträge weithin gültig geblieben und noch nicht völlig ausgeschöpft sind. Das Buch bietet eine genaue Abschrift des Inkunabeltextes von 1487 sowie eine deutsche Übersetzung, ergänzt durch Zitierung der antiken Belegstellen, die Beroaldus heranzieht. Zur Vervollständigung der Ausgabe sollen die Kommentare zu den Properz-Büchern zwei, drei und vier folgen.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Vorwort

Extract

Dieses Buch ist die nur wenig veränderte und ergänzte Fassung einer Dissertation, die im Dezember 2014 von der Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften der Otto- Friedrich-Universität Bamberg angenommen wurde. Es will von dem Properzkom- mentar des Humanisten Philippus Beroaldus, der 1487 in Bologna gedruckt wurde, zunächst den ersten Teil zugänglich machen, in dem die Dichtungen des ersten Elegienbuches des Properz erläutert sind. Die Kommentare zu den Büchern II bis IV der Elegien sollen zu gegebener Zeit – wenn möglich – folgen. – Der getreuen Abschrift des lateinischen Textes der Inkunabel ist eine deutsche Übersetzung bei- gegeben, so dass eine zweisprachige Ausgabe entsteht. Ein ergänzender Apparat möchte die zahlreichen Zitate aus meist antiken Autoren, mit denen Beroaldus seine Erklärungen und Textentscheidungen begründet, lesbar machen. Für ihren beständigen und selbstlosen Beistand beim Zustandekommen dieses Vorhabens darf der Verfasser den Mitgliedern der Fachschaft Klassische Philolo- gie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg seinen wärmsten Dank abstatten. Herr Professor Dr. Rudolf Rieks begleitete die fortschreitende Ausarbeitung des Themas mit geduldigem Interesse und mit genauer Hilfsbereitschaft, wodurch die Vermeidung etlicher Fehler möglich wurde. Herr Professor Rieks übernahm auch die Abfassung des Erstgutachtens und stimmte endlich der Aufnahme der Arbeit in seine Schriftenreihe Classica et Neolatina zu. Herr Professor Dr. Markus Schauer erstellte das Zweitgutachten und förderte vor allem die Veröffentlichung durch ermutigende Ratschläge. Frau Professor Dr. Sabine Vogt war Nachfragen zu gräzis- tischen Problemstellungen aufs Freundlichste zugänglich und...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.