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Primat des Logos vor dem Ethos

Festschrift anlässlich des 40-jährigen Priesterjubiläums von P. Bernhard Vošicky OCist- Mitherausgegeben durch das Institut für Philosophie, dem Institut für Liturgiewissenschaft der Hochschule Heiligenkreuz und der Gebetsliga

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Edited By Marian Gruber and Wolfgang Wehrmann

Die Festschrift würdigt das 40-jährige Priesterjubiläum und den 65. Geburtstag von P. Bernhard Vošicky OCist. Der international und österreichweit bekannte Seelsorger und Mönch ist zugleich Professor für Liturgiewissenschaft an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Heiligenkreuz Benedikt XVI. Namhafte Grußadressen von Politikern verschiedener Ebenen und kirchlichen Würdenträgern des deutschen Sprachraumes sowie spezifische Artikel zu Heiligen und Mönchen stellen einen Bezug zu seinem priesterlichen Leben her.

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Predigt zum Hochfest der Geburt des Herrn 2014 (Dr. Franz Lackner OFM)

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Erzbischof Dr. Franz lackner OFM Predigt zum Hochfest der Geburt des Herrn 2014 Brüder und Schwestern! Dem Geheimnis von Bethlehem in seinem verborgenen Adel der Göttlichkeit nach zu spüren, fällt nicht leicht. Da ist zu viel Verdeckendes; das Eigentli- che, worauf es im leben ankommt, ist in einer Welt der Oberflächlichkeit schwer sichtbar. Gott hat es schwer, in diese unsere Welt hinein anzukom- men. Das Gespür für alles Göttliche nimmt deutlich ab. Gott wird immer mehr in die Defensive gedrängt, obwohl Er mit Blick auf Bethlehem, ohne- hin schon den untersten Platz einzunehmen bereit ist. So hat es von der kurz vor ihrer Niederkunft stehenden Mutter Gottes geheißen: „in der Herberge war für sie kein Platz.“ (lk 2,7) Dieser Trend der Ausschließung hat sich bis heute noch verstärkt, vielerorts wird es mehr oder weniger deutlich spürbar: „für Gott ist da kein Platz!“. Widmen wir die Betrachtung den Orten heutiger missglückter Herbergsuche: Im Alltag: dem Glauben fehlt in diesen Tagen vielfach die Alltagstauglich- keit. Dass Gott im täglichen leben nicht die Hauptrolle zuerkannt wird, ist verstehbar, zu sehr ist der Mensch in seiner irdischen Wirklichkeit gefordert. Aber haben wir in unserer Geschäftigkeit, Gott nicht zu sehr aus dem Auge verloren? In unserer lauten Welt hören wir nicht mehr den alltäglichen Glockenschlag, der uns zum Gebet aufruft! Wie wichtig wären gerade in unserer stressvollen Zeit, Momente der Ruhe, des Gebetes,...

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