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Schreibberatung und Schreibförderung: Impulse aus Theorie, Empirie und Praxis

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Edited By Sandra Ballweg

Schreibberatung und Schreibförderung an Schulen und Hochschulen werden mit unterschiedlichen Ausrichtungen und in verschiedenen Formaten betrieben. Die Beiträge in diesem Band beleuchten theoretische Grundlagen, stellen Ergebnisse empirischer Forschung vor und geben Impulse für die praktische Ausgestaltung von Schreibförderangeboten. Dabei nehmen die Autorinnen und Autoren verschiedene Fachperspektiven ein – von Deutsch- und Schreibdidaktik über Linguistik und Fremdsprachendidaktik bis hin zu Psychologie und Pädagogik – und spannen den Bogen von den Merkmalen wissenschaftlicher Texte mit ihren kulturspezifischen Besonderheiten über das Schreiben in den Fächern und den Umgang mit Mehrsprachigkeit bis hin zur konzeptionellen und organisatorischen Gestaltung von Schreibzentren.

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Einleitung (Sandra Ballweg)

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Einleitung An deutschen Hochschulen sind besonders in den letzten beiden Jahrzehnten zahlreiche neue Schreibzentren und Schreibberatungsangebote entstanden, wie sie im angelsächsischen Raum, vor allem in den USA, schon eine lange Tradition haben (vgl� Girgensohn in diesem Band)� Auch an Schulen wird Schreibförderung in verschiedenen Projekten, AGs oder auch in Lese-Schreib-Zentren verstärkt extracurricular betrieben (vgl� die Beiträge von Bohle, Pieper/Zegenhagen und Pfeffermann in diesem Band)� Diese Angebote verfolgen das Ziel, die Schreib- komptenz der Schülerinnen und Schüler bzw� der Studierenden1 mittel- und lang- fristig zu fördern, aber auch bei der Bewältigung aktueller Herausforderungen zu unterstützen� Leitend ist dabei das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe (vgl� Bräuer 2014: 269)� Die Angebote können fächerübergreifend oder fachspezifisch sein und sind meist nicht mit einer Benotung verbunden� Hinsichtlich der Organisationsform sind verschiedene Formate möglich, wie beispielweise Schreibberatung, Workshops und Kurse, Writing Fellows und verschiedene Online-Angebote� In den letzten Jahren besteht im universitären Bereich die Tendenz, Schreibförderung stärker in die Fachlehre zu integrieren und fachspezifische Besonderheiten zu berücksichtigen (vgl� dazu Ballweg et al�, Drumm et al�, Göpferich sowie Keding/Scharlau in diesem Band)� Sowohl an Schulen als auch an Universitäten wird die Mehrsprachigkeit der Schreibenden verstärkt in den Blick genommen, sowohl die Herausforderungen, vor denen sie stehen, als auch das Potenzial, das durch ihre Mehrsprachigkeit entsteht (vgl� die Beiträge von Bertram, Brinkschulte, Melching, Pfeffermann und Stork/ Adamczyk-Krysztofowicz in diesem Band)� Mit dem Ausbau und der...

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