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Schreibberatung und Schreibförderung: Impulse aus Theorie, Empirie und Praxis

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Edited By Sandra Ballweg

Schreibberatung und Schreibförderung an Schulen und Hochschulen werden mit unterschiedlichen Ausrichtungen und in verschiedenen Formaten betrieben. Die Beiträge in diesem Band beleuchten theoretische Grundlagen, stellen Ergebnisse empirischer Forschung vor und geben Impulse für die praktische Ausgestaltung von Schreibförderangeboten. Dabei nehmen die Autorinnen und Autoren verschiedene Fachperspektiven ein – von Deutsch- und Schreibdidaktik über Linguistik und Fremdsprachendidaktik bis hin zu Psychologie und Pädagogik – und spannen den Bogen von den Merkmalen wissenschaftlicher Texte mit ihren kulturspezifischen Besonderheiten über das Schreiben in den Fächern und den Umgang mit Mehrsprachigkeit bis hin zur konzeptionellen und organisatorischen Gestaltung von Schreibzentren.

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Teil III Impulse für die Praxis der Schreibberatung und Schreibförderung

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Dagmar Knorr (Hamburg) Modell „Phasen und Handlungen akademischer Textproduktion“ – eine Visualisierung zur Beschreibung von Textproduktionsprojekten Abstract The model “phases and actions in academic text production” describes seven phases of academic text production� The idea of composing a text lies at the starting point for the entire process of text production; handing in the text marks the ending of one of the necessary processes involved in producing a text� These phases overlap and are connected by receptive and productive actions, i� e� actions that deal with the texts of others, and ac- tions that deal with the writer’s current project� Thus, academic text production turns into a project that enables the inspection of the text at certain points in time and at individual stages of work, as well as a self-reflection of one’s own writing behavior� 1. Einleitung Einen akademischen Text zu verfassen, ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die an Studierende vielfältige Herausforderungen stellt und immer wieder zu Blockaden (vgl� Ruhmann 1995, 1996) oder inneren Konflikten führt (vgl� Wagner 2011) bzw� bei der kognitive Dissonanzen auftreten (vgl� Fischer/Asal/Krueger 2013: 15f�), die gelöst werden müssen� Unterstützt werden diese Prozesse durch verschiede- ne Formen der (Schreib)Beratung� Um eine Person (wieder) handlungsfähig zu machen, sollen Reflexionsprozesse bei den Personen ausgelöst werden� Ziel ist es, individuelle Wege zu finden, um Selbstregulation und damit Handlungsfähigkeit zu erreichen� In der problemlösungsorientierten Schreibprozessforschung und der darauf aufbauenden Schreibdidaktik wird die Reduktion der Komplexität des Schreib- prozesses durch die...

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