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Der Ausgleichsanspruch nach § 89b HGB unter Einfluss der EG-Handelsvertreter-Richtlinie und aktueller EuGH-Rechtsprechung

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Gloria Versin

Die Autorin deckt Mängel des § 89b HGB (Billigkeitsregelung) im europäischen Blickfeld auf und sucht nach Alternativen, die zu mehr Rechtssicherheit beitragen können. Hintergrund sind die uneinheitlichen rechtlichen Rahmenbedingungen auf europäischer und nationaler Ebene, die Auslegungsprobleme nach sich ziehen. Bei Vertragsbeendigung steht dem Handelsvertreter nach § 89b HGB ein Anspruch auf angemessenen Ausgleich zu. Der Ausgleichsanspruch ist eine nicht durch Provisionszahlungen abgegoltene Vergütung für Vorteile, die der Unternehmer aus den vermittelten Kundenbeziehungen nach Vertragsende zieht. Die Auslegung des § 89b HGB wird maßgeblich beeinflusst durch die EG-Richtlinie 86/653/EWG. Während die §§ 84 ff. HGB jedoch alle Vertreterarten erfassen, gilt die EG-Richtlinie nur für Warenvertreter.

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Inhalt

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Abkürzungsverzeichnis ....................................................................................XVII Literaturverzeichnis .......................................................................................... XXI Teil 1 Einführung .................................................................................................1 A. Einleitung ................................................................................................................1 B. Gang der Untersuchung ........................................................................................5 Teil 2 Ursprung des Handelsvertreters und Wandel im Zuge der EG-Richtlinie ..........................................................................9 A. Vom Handlungsagenten zum Handelsvertreter .................................................9 I. Handlungsagent als Vorläufer des Handelsvertreters ...................................9 II. Gesetz zur Änderung des Handelsgesetzbuchs vom 6. August 1953 ....... 11 B. Geschichtlicher Hintergrund des § 89b HGB ..................................................13 C. EG-Handelsvertreter-Richtlinie vom 18.12.1986 (86/653/EWG) .................14 I. Verfahren unter Beteiligung der Europäischen Organe ............................ 14 II. Änderungen des HGB durch Transformation ............................................ 15 III. Wachsender Einfluss der EuGH-Rechtsprechung auf das nationale Handelsvertreterrecht ..................................................................................... 17 D. Ergebnis .................................................................................................................18 Teil 3 Erscheinungsbild und Erscheinungsformen des Handelsvertreters ...................................................................................21 A. Begriff und gesetzliches Leitbild des Handelsvertreters ..................................21 I. Gewerbetreibender ......................................................................................... 21 II. Kaufmannseigenschaft ................................................................................... 22 III. Selbständigkeit ................................................................................................. 23 IV. Tätigkeit des Handelsvertreters ..................................................................... 26 X1. Vermittlung von Geschäften .................................................................. 27 2. Abschluss von Geschäften ...................................................................... 28 3. Gegenstand der Geschäfte ...................................................................... 29 V. Unternehmer als Vertragspartner ................................................................. 30 1. Unternehmerbegriff ................................................................................ 30 2. Einfirmenvertreter und Mehrfirmenvertreter ..................................... 31 3. Arbeitnehmerähnliche Handelsvertreter i. S. d. § 92a HGB ............. 32 4. Handelsvertreter im Nebenberuf .......................................................... 33 VI. Ständige Betrauung ......................................................................................... 36 1. Geschäftsbesorgung mit Interessenwahrungspflicht .......................... 36 2. Dauerschuldverhältnis ............................................................................ 37 B. Abgrenzung zu ähnlichen Vertriebsmittlern ....................................................38 I. Vertragshändler ............................................................................................... 38 II. Kommissionär und Kommissionsagent ....................................................... 39 C. Wirtschaftliche Funktion ....................................................................................39 D. Realtypisches Erscheinungsbild der Typenvielfalt ...........................................40 I. Tätigkeitsbreite des Handelsvertreters ......................................................... 41 1. Warenvertreter ......................................................................................... 42 2. Versicherungsvertreter ........................................................................... 43 3. Bausparkassenvertreter ........................................................................... 44 4. Weitere Handelsvertreterarten in der Praxis ....................................... 45 II. Kritik am gesetzlichen Leitbild des Handelsvertreters versus Vielfalt der Handelsvertretertätigkeiten...

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