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Anwendungsbereich und ordre public-Vorbehalt des Haager Zustellungsübereinkommens

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Anja Costas-Pörksen

Die Autorin beantwortet die in der Praxis relevantesten und umstrittensten Fragestellungen bei der Anwendung des Haager Zustellungsübereinkommens. Sie definiert die Voraussetzungen für die Anwendbarkeit des Übereinkommens und leistet eine grundlegende Analyse des ordre public-Vorbehaltes in Art. 13 Abs. 1 HZÜ. Die Ergebnisse wendet sie auf Praxisfälle an, vor allem im Rechtsverkehr mit den USA. Methodisch zeichnet sich die Untersuchung durch den verfassungs- und völkerrechtlichen Blick auf die Leistung internationaler Rechtshilfe sowie durch umfassende Vergleiche mit anderen nationalen Rechtsordnungen, Rechtshilfeübereinkommen im Zivil-, Straf- und Verwaltungsrecht und Regelungen des Internationalen Zivilverfahrensrechts aus.

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Inhalt

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Einleitung .....................................................................................................................19 A. Einführung ...........................................................................................................23 I. Das Haager Zustellungsübereinkommen ..............................................23 1. Kurzer Überblick über Struktur und Inhalte des HZÜ....................23 2. Rang und Bedeutung des HZÜ .............................................................25 II. Haager Übereinkommen über den Zivilprozess von 1905 und 1954 ...............................................................................................26 B. Anwendungsbereich des HZÜ ...................................................................27 I. Begriff der Zustellung ................................................................................29 II. Voraussetzung der Auslandszustellung .................................................30 1. Zwingender Charakter des Übereinkommens ..................................31 a. Ausländische Rechtspraxis .........................................................33 aa. Volkswagen AG v. Schlunk – USA ............................................33 aaa. Entscheidung der US-Gerichte ...................................................33 bbb. Amicus Curiae Briefe anderer HZÜ Vertragsstaaten ...........34 bb. Niederlande ....................................................................................36 cc. Schweiz ............................................................................................36 b. Ansicht des EuGH ........................................................................36 c. Deutsche Rechtspraxis .................................................................37 d. Ergebnis ..........................................................................................38 2. Unstreitige Exklusivität des HZÜ ........................................................38 3. Ergebnis .....................................................................................................39 III. Gerichtliche und außergerichtliche Schriftstücke ...............................39 1. Gerichtliche Schriftstücke .....................................................................39 2. Außergerichtliche Schriftstücke ...........................................................40 10 IV. Begriff der Zivil- und Handelssachen.....................................................41 1. Auslegungsmethode ................................................................................43 a. Recht des ersuchenden Staates ..................................................44 b. Recht des ersuchten Staates ........................................................45 c. Kumulative Qualifikation ............................................................46 d. Vergleich mit der Qualifikationsmethode im HBÜ ................46 e. Staatsvertraglich-autonome Auslegung ...................................48 f. Orientierung an der Auslegungsmethodik des EuGH ..........50 g. Ergebnis ...........................................................................................52 2. Definition der Zivil- und Handelssache nach staatsvertraglich-autonomer Qualifikation .......................................53 a. Qualifikation anhand des Schwerpunktes der verfolgten Interessen ...................................................................53 b. Subordinationstheorie ..................................................................56 c. Kriterium der Verhältnismäßigkeit der Schadenszahlung ...........................................................................57 d. Ergebnis ...........................................................................................58 3. Fallgruppen ...............................................................................................58 a. Zustellungen an Staaten .............................................................58 aa. Vertragsstaatenpraxis ...................................................................58 bb. Acta iure imperii und acta iure gestionis ...................................60 cc. Ergebnis ...........................................................................................62 b. Zustellungen an ein Organ eines Staates ................................62 c. Zustellungen von...

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