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Leserbrief und Identitätskonstitution

Am Beispiel von Diskursen der ost- und westdeutschen Tagespresse 1979–1999

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Goulnara Wachowski

Die ersten «Stimmen aus dem Publikum» erscheinen bereits im 18. Jahrhundert. Dennoch bleibt der Leserbrief aus der textlinguistischen Sicht ein schillerndes und schwer zu fassendes Phänomen. Die Autorin setzt sich zum Ziel, diese Vielfalt aufzufangen und darzustellen sowie einen methodischen Zugang zu finden, der eine entsprechende Analyse und Beschreibung ermöglicht. Anhand des intertextuell-diskursiven Modells, das nach einer eingehenden theoretischen Auseinandersetzung mit intertextuellen und diskursiven Konzepten entstanden ist, analysiert sie den Leserbrief als diskursiven Beitrag – jeweils 10 Jahre vor und nach der Wende und in einer ost- sowie einer westdeutschen Tageszeitung. Das Untersuchungsmaterial bilden 1092 Leserzuschriften – bzw. ihre Autorinnen und Autoren.

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Vorwort

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Mit dem Erscheinen dieses Buches geht ein langer Weg zu Ende, der auch von Unterbrechungen geprägt war. Frühzeitig wurde das Material der Studie aus- gewählt und dann aus arbeitsökonomischen, aber aus sachlichen Gründen beibehalten. Trotzdem bin ich der Überzeugung, dass die vorliegende Arbeit in theoretischer Hinsicht, aber auch im Hinblick auf das Verständnis der sich in den Leserbriefen spiegelnden Diskursgeschichte der ereignisreichen Jahre 1979–1999 einen nützlichen Beitrag leisten kann. An dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich bei all den Personen zu bedanken, die zur Entstehung dieser Arbeit direkt oder indirekt beigetragen haben. An der ersten Stelle bedanke ich mich bei meinen Eltern, die mich stets in meinen Vorhaben unterstützt und ermuntert haben. Mein herzlicher Dank gilt dem leider inzwischen verstorbenen Herrn Dr. Wiktor A. Portjannikow, der mich als Betreuer meiner Diplomarbeit auf den Gedanken gebracht hat zu promovieren, und Herrn Dr. Nikolaj  E.  Bazhajkin, der während seiner Zeit als Dekan der Deutschen Fakultät der Linguistischen Dobroljubow-Universität in Nischnij Nowgorod durch die Pflege der Partner- schaftsbeziehung zur Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und durch Ermöglichung meines Auslandsstudiums maßgeblich vor allem zur Wahl des „Standorts“ für die Promotion beigetragen hat. Eine der Besonderheiten der Entstehung meiner Arbeit war, dass ich sowohl eine Doktormutter als auch einen Doktorvater hatte: Vom ganzen Herzen be- danke ich mich daher bei meiner Doktormutter, meiner Erstbetreuerin Frau HDoz. Dr. Kirsten Sobotta, die jederzeit an mich geglaubt und mich unterstützt hat,...

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