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Mutterschutz für GmbH-Geschäftsführerinnen

Rechtslage de lege lata im Lichte verfassungsrechtlicher und europäischer Vorgaben

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Christine Hepp

Der Status des GmbH-Geschäftsführers – ist er Dienst- oder Arbeitnehmer? – ist trotz der EuGH-Urteile in den Rechtssachen Danosa und Balkaya im deutschen Recht weiterhin ungeklärt. Dies ist gleichermaßen dogmatisch wie praktisch unbefriedigend. Dieser Problematik widmet sich das Buch. Die Autorin setzt sich kritisch mit dem durch die vorherrschende gesellschaftsrechtliche Auffassung geprägten Postulat der Inkompatibilität von Organstellung und Arbeitnehmereigenschaft auseinander und wendet sich den Folgen für den Mutterschutz zu. Die Überprüfung der Vereinbarkeit der Rechtslage de lege lata mit höherrangigem Recht berücksichtigt die übergeordneten verfassungsrechtlichen Ziele und Leitprinzipien, die europäischen Harmonisierungsvorschriften sowie die Regelungsabsichten des nationalen Gesetzgebers. Die Reichweite und Folgen der Danosa-Entscheidung für die nationale vertragliche und gesellschaftsrechtliche Ebene betrachtet die Autorin ebenso wie die Individualrechtsschutzmöglichkeiten betroffener GmbH-Geschäftsführerinnen.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde im Frühjahrstrimester 2015 von der Bucerius Law School Hamburg als Dissertation angenommen. Das Rigorosum fand am 9. Juni 2015 statt. Die Arbeit entstand vorwiegend in den Jahren 2010 bis 2013 während meiner Zeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Die Arbeit befindet sich auf dem Stand von März 2014, allerdings konnten Literatur und Rechtsprechung bis Dezember 2015 berücksichtigt werden. Mein besonderer Dank gilt zunächst meinem Doktorvater, Herrn Prof. Dr. Matthias Jacobs, der mich schon während meiner Zeit als Studentin seines Schwerpunktbereiches Arbeit, Wirtschaft und Soziales dazu ermutigt hat, eine Dissertation anzufertigen. Ihm danke ich für die Anregung und Betreuung der Arbeit. Überdies gilt mein Dank Herrn Prof. Dr. Stefan Lunk für die zügige Erstellung des Zweitgutachtens sowie Herrn Prof. Dr. Abbo Junker für die Aufnahme dieser Arbeit in die Schriftenreihe „Schriften zum Arbeitsrecht und Wirtschaftsrecht“. Bedanken möchte ich mich weiterhin bei der Johanna und Fritz Buch Gedächtnis-Stiftung für die großzügige finanzielle Unterstützung der Drucklegung dieser Arbeit. Mein größter Dank gebührt meiner Familie, insbesondere meinen Eltern, denen ich diese Arbeit widme. Sie haben mich stets in all‘ meinen Vorhaben unterstützt und die Erstellung dieser Arbeit ermöglicht. Nicht unerwähnt bleiben darf schließ- lich der liebevolle Zuspruch, den ich von meinem Verlobten und von Freunden während der besonderen Lebensphase der juristischen Ausbildung und Promotion erfahren habe. Hamburg, im Dezember 2015 Christine Hepp

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