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Mutterschutz für GmbH-Geschäftsführerinnen

Rechtslage de lege lata im Lichte verfassungsrechtlicher und europäischer Vorgaben

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Christine Hepp

Der Status des GmbH-Geschäftsführers – ist er Dienst- oder Arbeitnehmer? – ist trotz der EuGH-Urteile in den Rechtssachen Danosa und Balkaya im deutschen Recht weiterhin ungeklärt. Dies ist gleichermaßen dogmatisch wie praktisch unbefriedigend. Dieser Problematik widmet sich das Buch. Die Autorin setzt sich kritisch mit dem durch die vorherrschende gesellschaftsrechtliche Auffassung geprägten Postulat der Inkompatibilität von Organstellung und Arbeitnehmereigenschaft auseinander und wendet sich den Folgen für den Mutterschutz zu. Die Überprüfung der Vereinbarkeit der Rechtslage de lege lata mit höherrangigem Recht berücksichtigt die übergeordneten verfassungsrechtlichen Ziele und Leitprinzipien, die europäischen Harmonisierungsvorschriften sowie die Regelungsabsichten des nationalen Gesetzgebers. Die Reichweite und Folgen der Danosa-Entscheidung für die nationale vertragliche und gesellschaftsrechtliche Ebene betrachtet die Autorin ebenso wie die Individualrechtsschutzmöglichkeiten betroffener GmbH-Geschäftsführerinnen.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis ..................................................................................XV Verzeichnis abgekürzt zitierter europäischer Rechtsakte, völkerrechtlicher Verträge und Übereinkommen ......................XXI Einleitung .....................................................................................................................1 1. Problemstellung ......................................................................................................1 2. Gang der Untersuchung ........................................................................................7 Erstes Kapitel: Rechtslage de lege lata – Kein Mutterschutz für GmbH-Geschäftsführerinnen ............................11 1. Abschnitt: Persönlicher Geltungsbereich des MuSchG ...............................12 I. Begrif f des Arbeitsverhältnisses ...............................................................13 II. Bestimmung der Arbeitnehmereigenschaft ...........................................15 III. Erstreckung auf arbeitnehmerähnliche Personen? ..............................18 IV. Ergebnis ..........................................................................................................21 2. Abschnitt: Rechtsnatur des Anstellungsvertrages der GmbH-Geschäftsführerin ............................................................................22 I. Keine gesetzlichen Regelungen zur Rechtsnatur des Anstellungsvertrages ...........................................................................23 1. Neutralität arbeitsrechtlicher Bereichsausnahmen ....................24 2. Bloße Indizwirkung sozialversicherungs- und steuerrechtlicher Normen ........................................................25 II. Meinungsstand in der höchstrichterlichen Rechtsprechung .............27 1. Bundesgerichtshof ..............................................................................28 2. Bundesarbeitsgericht .........................................................................30 3. Bundessozialgericht ...........................................................................34 4. Bundesfinanzhof .................................................................................36 VIII III. Schlussfolgerungen aus der Rechtsprechung ........................................38 1. Bestehende Divergenzen in der höchstrichterlichen Rechtsprechung ..................................................................................38 2. Erforderlichkeit einer Entscheidung des Gemeinsamen Senats der obersten Gerichtshöfe? .................................................41 IV. Kritik an der zivilgerichtlichen und arbeitsrechtlichen Rechtsprechung ............................................................................................44 1. Doppeldeutigkeit der »Arbeitgeberfunktionen« ........................45 2. Sonderstellung aufgrund »originärer« Funktionsgewalt? ........47 3. Defizite bei der Anwendung des Trennungsgrundsatzes .........50 4. Fehlende Entscheidungsharmonie ..................................................54 5. Alternative Lösungsansätze .............................................................56 V. Ergebnis ..........................................................................................................60 3. Abschnitt: Zusammenfassung ...........................................................................61 Zweites Kapitel: Grundlagen des deutschen Mutterschutzes ..............................................................................63 1. Abschnitt: Historische Entwicklung des Mutterschutzes ...........................63 I. Anfänge des Mutterschutzes .....................................................................64 II. Vom Mutterschutz für Fabrikarbeiterinnen zum Mutterschutz für Arbeiterinnen ...............................................................65 1. Mutterschutz für Fabrikarbeiterinnen ...........................................66 2. Gründe für Beschränkung auf Fabrikarbeiterinnen ..................67 a. Ausgangslage .............................................................................68...

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