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Ost und West in Buch und Bibliothek

Festschrift für Horst Röhling

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Edited By Gottfried Kratz

Dieser Band der «Arbeiten und Bibliographien zum Buch- und Bibliothekswesen» ist dem Gründer und langjährigen Herausgeber der Reihe, Horst Röhling, aus Anlass dessen 85. Geburtstags gewidmet. Er vereint Beiträge zu den Gebieten «Bibliotheca-Slavica-Ecclesia orientalis», auf denen der Gefeierte in vielen Jahren veröffentlichte. Neben Beiträgen, die Horst Röhling selbst gewidmet sind, erscheinen hier vor allem Texte zu den deutsch-russischen Beziehungen in «Druck und Verlag», «Buch und Bibliothek», «Wort und Bild» in Ost und West. Verfasst wurden diese von Kollegen und Weggefährten unterschiedlicher institutioneller Bindung an Bibliothek, Archiv und Universität aus Deutschland und Russland.

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Horst Röhling zwischen Ost und West

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Deniza Popova (Berlin) Verstehen wollen durch Geschichte(n) Dr. Horst Röhling zum 85. Geburtstag Abstract: Conversations on “Bibliotheca – Slavica – Ecclesia Orientalis” with Horst Roeh- ling. Based upon personal interviews by Deniza Popova, a member of the German-Bul- garian Society and ethnomusicologist. Einleitendes Da sitzt ein alter weiser Mann, mit messerscharfem Geist. Er liest ein Gedicht – in dem und dann und wann ein weißer Elefant auf einem Karussell voller Farben erscheint. Er sagt: „Der Tiefgang erschließt sich erst im Ganzen. Dieses Gedicht (‚Das Karussell‘ von Rainer Maria Rilke) hat mich sehr beschäftigt, weil es eine Verbindung ist von Kinderwelt und dem Tiefsinn der Welt – die vorübergeht. Da kriegt man gerade ein bisschen mit und dann ist sie weg. Dieses Weltganze aus dem Blick in die Kinderwelt und dann dieser Kehrreim, der schön und unerwartet ist ... und dann und wann ein weißer Elefant … Enden tut es mit drei Punkten – das ist die Dauer, es geht immer so weiter. Die Dauer der Welt, das Unendliche …“ Darüber und über vieles mehr redete ich mit dem am 28. Oktober 1929 in Zwi- ckau geborenen Wissenschaftlichen Bibliothekar Dr. Horst Röhling. Er bedient sich Begriffen zum Begreifen. So entspringt ein Gedanke an die Schönheit und somit an Kant, denn wer Begriffe gebraucht, sollte sie zu definie- ren verstehen. Leider entbehrt der Begriff des Schönen in seinem „interessen- losen Wohlgefallen“ seiner gegenwärtigen Selbstverständlichkeit.1 Es gibt einen großen Gesprächsteppich, der uns zwischen den beiden...

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