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Einstweilige Verfügungen und neue Arbeitskampfwirklichkeit

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Jan Christoph Löbig

Einstweilige Verfügungsverfahren, die zum Zwecke der gerichtlichen Untersagung von gewerkschaftlich organisierten Streiks eingeleitet werden, kommen in diesem Werk auf den Prüfstand. In der Bundesrepublik Deutschland ist seit dem Lokomotivführerstreik von 2007 vermehrt in die Trickkiste gegriffen worden, um den Ausgang arbeitskampfrechtlicher Eilverfahren in die jeweils gewünschte Richtung zu beeinflussen. Mittlerweile hat das Arbeitskampfrecht prozessuale Schlagseite erlitten. Der Autor geht der Frage nach, ob Arbeitsgerichtsgesetz und Zivilprozessordnung in Zeiten der neuen Arbeitskampfwirklichkeit überhaupt noch der Herbeiführung gesetzesmäßiger, richtiger und darüber hinaus auch gerechter Entscheidungen dienen.

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Inhaltsverzeichnis

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Literaturverzeichnis ................................................................................................XI Abkürzungsverzeichnis ...................................................................................XXXI A. Einleitung ................................................................................................................1 B. Gerichtsbezogene Prozessvoraussetzungen ...........................................9 I. Rechtswegzuständigkeit .................................................................................9 1. Zuständigkeit der Arbeitsgerichtsbarkeit bei streikbegleitenden Flashmob-Aktionen ..................................................12 2. Notzuständigkeit des Amtsgerichts .........................................................13 3. Rechtsmittel ..................................................................................................17 II. Verfahrensart ...................................................................................................20 1. Anwendung des Untersuchungsgrundsatzes? ......................................21 2. Einschränkung der Dispositionsmaxime? .............................................23 III. Sachliche Zuständigkeit ................................................................................25 IV. Örtliche Zuständigkeit ..................................................................................34 1. Gerichtsstände in Arbeitskampfverfahren .............................................36 2. Besonderer Gerichtsstand des Erfüllungsorts .......................................36 3. Besonderer Gerichtsstand der unerlaubten Handlung .......................39 a. Vorprozessuale Nützlichkeitserwägungen .....................................44 b. Verfassungsrechtliche Bedenken ......................................................48 c. Reformbedarf und -vorschläge ..........................................................56 4. Funktionelle Zuständigkeit bei Streit um die örtliche Zuständigkeit ................................................................................................61 5. Rechtsmittel ..................................................................................................64 6. Präventivschläge gegen „forum shopping“ ............................................68 V. Fachzuständigkeit ...........................................................................................70 VIII C. Parteibezogene Prozessvoraussetzungen ..............................................73 I. Parteifähigkeit nicht tariffähiger „Gewerkschaften“ ..............................73 II. Parteifähigkeit von Untergliederungen tariffähiger Gewerkschaften ..............................................................................................75 III. Prozessführungsbefugnis ..............................................................................76 D. Streitgegenstandsbezogene Prozessvoraussetzungen .....................81 I. Bestimmtheit des Klageantrags ...................................................................82 II. Negative Prozessvoraussetzung der anderweitigen Rechtshängigkeit ............................................................................................89 III. Keine entgegenstehende Rechtskraft .........................................................90 E. Prozessleitende Maßnahmen .......................................................................93 I. Zustellung der Klageschrift ..........................................................................93 II. Übermittlung der Schutzschrift ...................................................................94 III. Anberaumung der mündlichen Verhandlung ..........................................96 1. Rechtsmittel gegen die nicht rechtzeitige Terminierung der mündlichen Verhandlung ...................................................................98 2. Selbsthilfemöglichkeiten ......................................................................... 100 3. Zwischenverfügung ................................................................................. 101 IV. Ladung der Parteien .....................................................................................104 V. Gang der mündlichen Verhandlung .........................................................105 1. Vorbereitung der streitigen Verhandlung ........................................... 107 2. Verhandlung vor der Kammer ............................................................... 108 3. Fallenlassen einzelner Streikforderungen ........................................... 109 4. Prozesstaktische Manöver und Klageabweisungsantrag ................. 118 VI. Entscheidung durch...

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