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Regulierung anwaltlicher Parteivertreter in internationalen Schiedsverfahren

Rechtlicher Rahmen für in- und ausländische Rechtsanwälte vor Schiedsgerichten mit Sitz in Deutschland

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Sven Hasenstab

Der Autor untersucht die Regulierung ausländischer Parteivertreter in internationalen Schiedsverfahren mit Sitz in Deutschland. Anders als vor nationalen Gerichten dürfen in internationalen Schiedsverfahren auch ausländische Parteivertreter, d.h. Anwälte, die nicht am Sitz des Schiedsgerichts zugelassen sind, als Bevollmächtigte auftreten. Welches Berufsrecht ist auf sie anwendbar? Wird ihre Tätigkeit vom deutschen Strafrecht erfasst? Welche Kompetenzen haben Schiedsgerichte, um etwa kollidierende Berufsrechte in Ausgleich zu bringen oder Fehlverhalten zu sanktionieren? Neben diesen Fragen diskutiert der Autor außerdem, ob eine zusätzliche Regulierung durch sog. «Soft-Law», wie etwa den Guidelines von IBA oder LCIA, für den Schiedsstandort Deutschland notwendig oder wünschenswert ist.

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Sv e n H a se n st a b · R e g u lie ru n g a n w a ltl ic h e r P a rt e iv e rt re te r i n in te rn a tio n a le n S c h ie d sv e rf a h re n 26 Sven Hasenstab Regulierung anwaltlicher Parteivertreter in internationalen Schiedsverfahren Rechtlicher Rahmen für in- und ausländische Rechtsanwälte vor Schiedsgerichten mit Sitz in Deutschland Schriftenreihe der August Maria Berges Stiftung für Arbitrales Recht Band 26 Herausgegeben von Dr. Hubertus W. Labes Der Autor untersucht die Regulierung ausländischer Parteivertreter in interna- tionalen Schiedsverfahren mit Sitz in Deutschland. Anders als vor nationalen Gerichten dürfen in internationalen Schiedsverfahren auch ausländische Partei- vertreter, d.h. Anwälte, die nicht am Sitz des Schiedsgerichts zugelassen sind, als Bevollmächtigte auftreten. Welches Berufsrecht ist auf sie anwendbar? Wird ihre Tätigkeit vom deutschen Strafrecht erfasst? Welche Kompetenzen haben Schiedsgerichte, um etwa kollidierende Berufsrechte in Ausgleich zu bringen oder Fehlverhalten zu sanktionieren? Neben diesen Fragen diskutiert der Autor außerdem, ob eine zusätzliche Regulierung durch sog. „Soft-Law“, wie etwa den Guidelines von IBA oder LCIA, für den Schiedsstandort Deutschland not- wendig oder wünschenswert ist. Sven Hasenstab studierte Jura in Hannover. Sein Referendariat absolvierte er in Celle mit Stationen in Düsseldorf und Peking. Bei seiner Tätigkeit als Rechts- anwalt befasst er sich schwerpunktmäßig mit Prozessen und Schiedsverfahren. Er...

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