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Die Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung

Rechtliche Einordnung und Haftungsverfassung unter Berücksichtigung der englischen LLP

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Isabel Kristin Fischer

Die Autorin setzt sich mit den bislang noch ungeklärten Fragen der praxisrelevanten Haftungskonstellationen des Innen- und Außenverhältnisses der 2013 neu eingeführten Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung (PartG mbB) auseinander. Den Schwerpunkt des Buches bildet die Untersuchung des Haftungsregimes dieser neuen Rechtsformvariante aus der Perspektive von anwaltlichen Zusammenschlüssen. Darüber hinaus arbeitet die Autorin die in der Praxis bestehenden Haftungsrisiken heraus und zeigt die Möglichkeiten zur Vermeidung einer persönlichen Einstandspflicht auf. Ein Vergleich zur herkömmlichen Partnerschaftsgesellschaft sowie zur englischen LLP stellt die jeweiligen Haftungsverfassungen bewertend gegenüber.

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Vorwort

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Vor einigen Jahren hat der Deutsche Anwaltverein und die Bundesrechtsanwalts- kammer zur Initiative „Law – Made in Germany“ aufgerufen. Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, den Export deutschen Rechts zu fördern und gleichzeitig die Abwanderung hiesiger Zusammenschlüsse in ausländische Organisationsformen zu verhindern.1 In Zusammenhang mit der Entwicklung, dass vor allem anwaltliche Zusammenschlüsse sich zunehmend der englischen Limited Liabiliy Partnership (LLP) bedienen, rief die Initaitive zur Geburtsstunde der Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung (PartG mbB) als deutsches Konkurrenzrechtsform auf. 2013 wurde die PartG mbB in das deutsche Gesellschaftsrecht eingeführt. Ge- genstand der vorliegenden Untersuchung bildet die Frage, ob der deutsche Gesetzge- ber die Ziele der Initiative „Law – Made in Germany“ erfolgreich umsetzen konnte. Die vorliegende Arbeit wurde von der juristischen Fakultät der Universität Augs- burg im Sommersemester 2015 als Dissertation angenommen. Rechtsprechung und Literatur konnten bis Juli 2015 berücksichtigt werden. Für die Erstellung der Gutachten bedanke ich mich bei Frau Prof. Dr. Benecke und Herrn Prof. Dr. Becker. Mein besonderer Dank gilt Frau Prof. Dr. Grunewald und Herrn Prof. Dr. Hennrichs für die Aufnahme der Arbeit in die Schriftenreihe. Von ganzem Herzen danke ich meinen Eltern, Maria-Anna und Wolfgang Fischer, die mich unermüdlich und großzügig während der vielen Jahre meiner akademi- schen Ausbildung in all meinen Entscheidungen unterstützt und gefördert haben. Ihnen ist die Arbeit gewidmet. Danken möchte ich auch ganz besonders Alexandra Miller und Regine Pätzel für ihre große Hilfe,...

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