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Die Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung

Rechtliche Einordnung und Haftungsverfassung unter Berücksichtigung der englischen LLP

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Isabel Kristin Fischer

Die Autorin setzt sich mit den bislang noch ungeklärten Fragen der praxisrelevanten Haftungskonstellationen des Innen- und Außenverhältnisses der 2013 neu eingeführten Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung (PartG mbB) auseinander. Den Schwerpunkt des Buches bildet die Untersuchung des Haftungsregimes dieser neuen Rechtsformvariante aus der Perspektive von anwaltlichen Zusammenschlüssen. Darüber hinaus arbeitet die Autorin die in der Praxis bestehenden Haftungsrisiken heraus und zeigt die Möglichkeiten zur Vermeidung einer persönlichen Einstandspflicht auf. Ein Vergleich zur herkömmlichen Partnerschaftsgesellschaft sowie zur englischen LLP stellt die jeweiligen Haftungsverfassungen bewertend gegenüber.

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Kapitel 4: Die Haftungsverfassung der Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung

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93 Kapitel 4: Die Haftungsverfassung der Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung A. Haftung der Gesellschaft Die PartG mbB haftet gem. § 8 Abs. 1 PartGG für sämtliche im Namen der Gesell- schaft begründeten Verbindlichkeiten. Insoweit ergeben sich keine Besonderhei- ten zur herkömmlichen PartG, so dass auf obige Ausführungen verwiesen werden kann.382 B. Haftungsbeschränkung für berufliche Fehler In der PartG mbB besteht gem. § 8 Abs. 4 PartGG eine gesetzliche Haftungsbe- schränkung für berufliche Fehler auf das Gesellschaftsvermögen. Der neu eingefügte § 8 Abs. 4 PartGG stellt im Rahmen des PartGG die einzige spezielle Regelung für die PartG mbB dar. Die Vorschrift normiert den Umfang und die Voraussetzungen der Haftungsbeschränkung auf das Gesellschaftsvermögen und stellt damit die zentrale Norm im Recht der neuen PartG mbB dar. I. Umfang der Haftungsbeschränkung 1. Verbindlichkeit der Gesellschaft Die Haftungsbeschränkung auf das Gesellschaftsvermögen umfasst gem. § 8 Abs. 4 S. 1 PartGG nur Verbindlichkeiten der PartG mbB, die auf einer fehler- haften Berufsausübung beruhen. Voraussetzung ist somit, dass sich der betreffende Anspruch gegen die Gesellschaft richtet und nicht gegen den einzelnen Partner.383 Da der Mandatsvertrag regelmäßig mit der Gesellschaft geschlossen wird384 und nur in Ausnahmefällen mit dem bearbeitenden Partner selbst, ergibt sich hieraus kein größeres Haftungsrisiko für den handelnden Partner. Welche Verbindlichkeiten im Einzelnen unter die Haftungsbeschränkung fallen, ist gesetzlich nicht niedergelegt und bedarf somit der Klärung. 382 Siehe Kapitel 3 A. 383 Posegga, DStR...

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