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Paarformeln in mittelalterlichen Stadtrechtstexten

Bedeutung und Funktion

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Frauke Thielert

Die Autorin untersucht den seit Jakob Grimm in der Forschung diskutierten Gegenstand der Paarformel anhand der spätmittelalterlich-frühneuzeitlichen Textsorte der Stadtrechtsbücher. Sie behandelt 20 Texte, die sich auf den gesamten deutschen Sprachraum verteilen und den Zeitraum vom 13.–15. Jahrhundert abdecken. Die Analyse ist nach sehr weit gefassten modernen Rechtsbegriffen wie «natürliche Person» oder «Körperverletzung» strukturiert, die jenseits ihrer historischen Andersartigkeit als Grundtatsachen des menschlichen Lebens gelten können. Ausgehend von der Annahme, dass Paarformeln als Mittel zur Erfassung rechtsrelevanter Begrifflichkeiten dienen, berücksichtigt die Autorin neben Verwendung und Bedeutung auch die Funktion von Paarformeln im jeweiligen Kontext.

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Verzeichnis der Tabellen und Abbildungen

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Tabellen Tabelle 1: Beispiel für die Datenerfassung (Carl Mollwo. Das rote Buch der Stadt Ulm. Württembergische Geschichtsquellen Bd. 8. Stuttgart 1904.) ....................................................................... 140 Tabelle 2: Sprachräumliche Verteilung der Textzeugen. ................................ 148 Tabelle 3: Verwendete Editionen ...................................................................... 185 Tabelle 4: Verteilung der Belege zu ‚Alle/Jedermann‘ in absoluten Zahlen und Prozent. ......................................................................... 198 Tabelle 5: Verteilung der Belege arm – rîche und rîche – arm im Korpus.......200 Tabelle 6: Verteilung der Belege man – wîp und wîp – man im Korpus ...... 203 Tabelle 7: Verteilung der Belege man – vrouwe und vrouwe – man ............. 207 Tabelle 8: Verteilung der Belege man unde vrouwe = Eheleute..................... 209 Tabelle 9: Verteilung der Belege phaffe – leie und geistlich – wërltlich im Korpus........................................................................................... 212 Tabelle 10: Verteilung der Belege burgære – gast und gast – burgære ............ 215 Tabelle 11: Verteilung der Belege rëht – gewonheit ........................................... 221 Tabelle 12: Verteilung der Belege für ‚Gesetzgebung‘ ....................................... 228 Tabelle 13: Verteilung der Belege diube/diepstal – roup und roup – diube/diepstal ..................................................................................... 239 Tabelle 14: Verteilung der häufigst belegten verbalen ‚paarigen Wortverbindungen‘ zur Körperverletzung .................................... 242 Tabelle 15: Verteilung der Belege swërt – mëzzer und mëzzer – swërt ........... 247 Tabelle 16: Belege für ‚peinliche Strafen‘ im Korpus ........................................ 250 Tabelle 17: Verteilung von eigen – erbe und erbe – eigen im Korpus .............. 259 Tabelle 18: Verteilung der Belege erbe – guot und guot – erbe ........................ 264 Tabelle 19: Verteilung der Belege aus verkoufen, versetzen und verkumbern ........................................................................................ 272 Tabelle 20: Verteilung der Belege minne – rëht und Varianten ....................... 275 Tabelle 21: Funktionen von hûs – hof ................................................................. 280 Tabelle 22:...

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