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Kollektive Haftung im Wirtschaftsstrafrecht

Ein kompetitiver und evaluativer Vergleich der Sanktionssysteme Deutschlands, Großbritanniens und Italiens – Unter besonderer Berücksichtigung von Dogmatik, Gerechtigkeit und Zweckmäßigkeit

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Johann Amos Münch

Gegenstand dieses Buches ist ein Rechtsvergleich der wirtschaftsstrafrechtlichen Sanktionssysteme Deutschlands, Großbritanniens und Italiens. Die dadurch gewonnenen Erkenntnisse werden in die aktuelle Diskussion zur Einführung eines «echten» Unternehmensstrafrechts in Deutschland eingebracht. Zu diesem Zweck werden auch die Vor- und Nachteile der deutschen, britischen und italienischen Sanktionssysteme umfassend herausgearbeitet. Der Autor beleuchtet darüber hinaus die Möglichkeiten einer Übertragung der fortschrittlicheren Elemente der britischen und italienischen Sanktionssysteme auf das deutsche Modell.

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Vorwort

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Mein herzlicher Dank gilt zunächst meinem Doktorvater, Herrn Prof. Dr. Ulfrid Neumann, der von meinem Promotionsvorhaben von Beginn an sehr angetan war und mich trotz seiner hohen Arbeitsbelastung als Doktorand angenommen und stets wohlwollend betreut hat. Bei dem Aufkommen geringster Zweifel wirk- te er mit all seiner Erfahrung und Klarsichtigkeit stets beruhigend und bestärkte mich auf meinem Weg. Seiner Erfahrung und vertrauensvollen Zuversicht ist es auch geschuldet, dass die Dissertation so zügig und erfolgreich vollendet werden konnte. Herrn Prof. Dr. Cornelius Prittwitz danke ich ebenfalls herzlich für die rasche Erstellung des Zweitgutachtens. Bereits während des Schwerpunktbereichsstudiums hat mich das rasant wachsende Feld des Wirtschaftsstrafrechts, das sich hinsichtlich der Sanktio- nierbarkeit von Unternehmen derzeit nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa im Wandel befindet, fasziniert und intensiv beschäftigt. Daher konnte ich die dort erlangten Kenntnisse in die vorliegende Arbeit einfließen lassen und anschließend in einen grenzüberschreitenden Bezug setzen. Die mit der Methode der Rechtsvergleichung gewonnenen Erkenntnisse mö- gen nun zu der aktuellen wissenschaftlichen Reformdiskussion beitragen, sowie die Aufmerksamkeit der konkreten kriminalpolitischen Akteure wecken. Frankfurt am Main, im Juli 2015

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