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Die Gefahrenprognose im Versammlungsrecht

Anforderungen an die Gefahrenbeurteilung bei Maßnahmen nach § 15 I VersG

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Tom Watrin

Das Buch thematisiert eine der am häufigsten in verwaltungs- und verfassungsgerichtlichen Verfahren verhandelten Materien des besonderen Verwaltungsrechts: das Versammlungsrecht. Vor allem die versammlungsbehördlichen Gefahrenprognosen sind dabei regelmäßig Gegenstand richterlicher Kritik. Der Autor erläutert die rechtlichen Anforderungen an die Gefahrenbeurteilung der Versammlungsbehörden bei Maßnahmen nach § 15 I VersG. Grundlage hierfür ist die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und der Verwaltungsgerichte. Die gewonnenen Erkenntnisse führt der Autor einer kritischen Würdigung zu und gelangt schließlich zu dem Ergebnis, dass die von der Rechtsprechung aufgestellten Grundsätze im Wesentlichen den verfassungsrechtlichen Maßgaben gerecht werden.

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Inhaltsverzeichnis

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Literaturverzeichnis ............................................................................................XV Abkürzungsverzeichnis ................................................................................... XXI A. Einführung ..........................................................................................................1 I. Problemstellung ..............................................................................................1 II. Ziel und Gegenstand der Untersuchung .....................................................2 III. Gang der Untersuchung ................................................................................5 B. Diagnose als Grundlage der Prognose .....................................................9 I. Materiellrechtliche Anforderungen an die Diagnose ................................9 1. Maßgeblichkeit der objektiven Sachlage als rechtsstaatlicher Grundsatz ................................................................9 2. Limitierung der materiellrechtlichen Diagnoseanforderungen im allgemeinen Polizei- und Ordnungsrecht aufgrund der besonderen Bedingungen gefahrenabwehrrechtlichen Handelns .............................................10 a) Von der objektiven Sachlage zur „normativ- subjektiven“ Perspektive des handelnden Gefahrenabwehrorgans .......................................................10 b) Rechtspolitische Begründung .............................................11 3. Die Geltung der limitierten Diagnoseanforderungen im Versammlungsrecht......................................................................12 a) Der Wortlaut des § 15 I VersG und dessen Interpretation in der Rechtsprechung ...............................12 b) Fazit ........................................................................................14 4. Kritische Würdigung .........................................................................15 a) Limitierte Diagnoseanforderungen als Widerspruch zum Rechtsstaatsprinzip? ............................15 VIII b) Erforderlichkeit von sachlichen Rechtfertigungsgründen zur Wahrung der Rechtsstaatlichkeit ................................................................15 c) Analyse der Handlungsbedingungen der Versammlungsbehörden .....................................................17 aa) Der geringere Zeitdruck der Versammlungsbehörden .....................................................17 bb) Die besondere Komplexität im Versammlungswesen ...........................................................18 cc) Fehleranfälligkeit der Versammlungsanmeldung ............18 aaa) Der Opportunismus des Veranstalters ..............................19 bbb) Teilnehmerzahl bei Versammlungen der rechtsextremistischen Szene ...............................................19 dd) Keine Kontrolle fremdbehördlicher Informationen .......................................................................20 d) Zusammenfassung und Fazit ..............................................21 II. Verfahrensrechtliche Anforderungen an die Diagnose ..........................22 1. Aufklärungspflicht der Behörde als Verfahrensgrundsatz ............24 2. Versammlungsbehördliche Erkenntnisgewinnung .......................24 a) Allgemeine Vorgaben des VwVfG ......................................26 b) Kooperationspflichten der Versammlungsbehörde .........26 aa) Behördenseitige Kooperation als Ausdruck grundrechtsfreundlicher Verfahrensgestaltung ...............26 bb) Spezielle Bedeutung der Kooperation für die Diagnose ................................................................................28 cc) Erforderlichkeit und Umfang diagnoserelevanter Kooperation ..........................................................................29 aaa) Erforderlichkeit...

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