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Denken des Empraktischen

Edited By Konstanze Caysa and Harko Benkert

Der Band thematisiert Karl Bühlers Idee des Empraktischen, fasst sie aber zugleich weiter, indem nicht nur auf sprachlich-implizites, sondern leiblich-implizites Vollzugshandeln eingegangen wird. Im Empraktischen geht es demzufolge um leiblich-implizite Wissensformen. Das Empraktische ist ein Wissen-Haben im Tun-Können. Empraktisch wissen wir, was wir wissen, solange wir nicht danach gefragt werden. Oder anders ausgedrückt: Empraktisches Wissen ist ein Wissen, das wir solange haben, solange wir es nicht metastufig problematisieren. Selbst die Reflexionswissenschaft Philosophie, deren Tun wesentlich in der Reflexion besteht, funktioniert wie Sport, Sex, Wissenschaft und Kunst auf der Basis des Empraktischen. Der Band thematisiert demzufolge das Empraktische auf zwei Ebenen: auf der Ebene der Philosophie und auf der Ebene der Kunst.

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HARKO BENKERT, Studium der Philosophie, Poltikwissenschaft und Romanis- tik an der Universität Rostock� Magisterarbeit zum Thema „Biopolitik und die Autonomie des Individuums“� KONSTANZE CAYSA, Künstlerphilosophin, lehrt an der Universität Leipzig Philosophie und promovierte 2009 zu empraktischen Wissensformen in der Technoszene� Außerdem lehrte sie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst zu Leipzig und war Mitorganisatorin/Kuratorin zahlreicher Kongresse und Aus- stellungen (www�empraxis�net)� PIRMIN STEKELER-WEITHOFER, seine Arbeitsschwerpunkte stellen die Phi- losophie der Sprache, Handlungstheorie und Philosophie der Logik dar� Darü- ber hinaus gilt sein besonderes Interesse dem Verhältnis zwischen traditioneller (Platon, Kant, Hegel) und analytischer Philosophie (Frege, Wittgenstein, Carnap, Quine)� Pirmin Stekeler-Weithofer zählt zu den wichtigsten deutschsprachigen Hegelianern der Gegenwart� Besondere Aufmerksamkeit erweckte seine sprach- analytische Interpretation von Hegels Wissenschaft der Logik� Er ist Präsident der Sächsischen Akademie der Wissenschaften� GEERT-LUEKE LUEKEN, ist seit 2001 Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Philosophie der Universität Leipzig� Arbeitsgebiete: Argumentati- onstheorie, Sprachphilosophie, Metaethik, Philosophie der Erziehung, Didaktik der Philosophie und Ethik� WILHELM SCHMID, lebt seit 1980 als freier Philosoph in Berlin� Zudem lehrt er Philosophie als außerplanmäßiger Professor an der Universität Erfurt� Seine Bücher sind in über 10 verschiedene Sprachen übersetzt worden� Sein Hauptwerk ist die „Philosophie der Lebenskunst“� VOLKER CAYSA, Privatdozent an der Universität Leipzig� Autor von: „Körperu- topien“ (2003) und „Empraktische Vernunft“ (2015) (www�empraxis�net)� SEBASTIAN RÖDL, ist Professor für Philosophie an der Universität Leipzig� Er ist...

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