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Wettinische Klöster im 12. und 13. Jahrhundert

Die Gründungen Dietrichs des Bedrängten († 1221) und Heinrichs des Erlauchten († 1288)

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Bianca Else

Das Buch entschlüsselt ein für das Geschlecht der Wettiner sonst untypisches Handeln: Während der Zeit der deutschen Ostsiedlung begründen Dietrich der Bedrängte und sein Sohn Heinrich der Erlauchte zahlreiche Klöster in ihren Herrschaftsbereichen neben einer vorhandenen Grablege ihrer Stammlinie. Die Autorin analysiert sowohl die Persönlichkeiten der zwei Landesherren als auch das Entstehen der acht auf sie zurückgehenden Monasterien. Dabei geht sie detailliert und mit teils gewagter Methode vor. Zudem wird die Synthese von Theologie und Landesgeschichte genutzt. Die Studie hält auch so manche neue und überraschende Erkenntnis zu bekannt scheinendem Gut bereit.

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223 I. Urkundenedition A. Einrichtung der Edition Die im Zusammenhang mit der vorliegenden Studie angefertigte kleine Edition erweitert den bisherigen Bestand der edierten Urkunden zu Kloster Neuzelle. Keines der hierin angeführten Diplome findet sich bisher in einer wissenschaftlichen Edition. Somit war es sinnvoll, die betreffenden Schrei- ben an dieser Stelle zu edieren. Alle fünf bearbeiteten Urkunden sind recht gut erhaltene, vidimierte Ab- schriften, die heute im Brandenburgischen Landeshauptarchiv, kurz BLHA, in Potsdam unter der Signatur BLHA, Rep. 10 B Stift Neuzelle Nr. 90 und Nr. 491 liegen. Es handelt sich bei Nr. 90 um eine Abschriftensammlung, die mit dem Titel „Privilegien des Klosters Neuzelle in Abschrift 1253–1731“ überschrieben ist. Nr. 491 ist ebenso eine Abschriftensammlung, deren meist lose Doppelblät- ter unter dem Titel „Probsteij zue Beskow betreffendt“ zusammengefasst sind. Beide Archivalien gelangten vermutlich auf Umwegen aus dem ursprünglichen Lagerungsort Kloster Neuzelle in den Bestand des BLHA in Potsdam.1040 Der Verbleib der Originalurkunden ist bislang unbekannt. Ihre hier verwendeten Abschriften wurden von jeweils einem anderen Schreiber angefertigt und am 9.4.1630 durch Martinus Iunius sowie einen weiteren, namentlich nicht zu erschließenden kaiserlichen Notar im Kloster Neuzelle beglaubigt. Neben den gerade beschriebenen existieren weitere vidimierte Ab- schriften von den unter Nummer 2–5 edierten Diplomen. Sie wurden am 31.8.1638 in Prag von Maximilian Popp, dem Registrator der Königlichen Böhmischen Kanzlei, als Teile eines Urkundenabschriftenzyklus beglaubigt. Ihre Anfertigung erfolgte durch zwei Schreiber nach „… den wahren ori- ginal Concepten, welche beij der Khöniglichen Behaimbischen Canczleij Registratur...

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