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Das Europäische Parlament als Parlament

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Jens Ott

Der Autor geht der Frage nach, inwiefern das Europäische Parlament als Parlament definierbar ist. Erst seit dem Vertrag von Maastricht bezeichnen die Primärverträge die vormalige Versammlung der «Vertreter der Völker» als «Europäisches Parlament». Laut Vertrag von Lissabon aus dem Jahre 2009 ist das Europäische Parlament der Ort, an dem «die Bürgerinnen und Bürger ... auf Unionsebene unmittelbar ... vertreten» werden. Zurückhaltender urteilt das BVerfG in seinem Lissabon-Urteil, demzufolge es sich in der Sache weiterhin um eine Vertretung der Völker der Mitgliedstaaten handelt. Die republikanische Zwecksetzung eines Parlaments ist die Verwirklichung des Rechts durch die Bürger für die Bürger. Das ist der Maßstab, den der Autor an das Europäische Parlament mit seinen primärvertraglichen Befugnissen anlegt.

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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung: Annäherung an den Parlamentsbegriff ............................15 A. Das Europäische Parlament in seiner Entwicklung: Grundlagen .....................................................................................................23 I. Europäisches Parlament und nationale Institutionen – Annäherung an den Sachverhalt ....................................23 II. Das Europäische Parlament im Wandel der Zeit – Entwicklungsschritte im Überblick ..........................................................25 1. Einrichtung einer Versammlung als Vorstufe des späteren Europäischen Parlaments ..................................................................... 25 a) Montanunion ................................................................................. 25 b) EGKS, EWG, Euratom................................................................... 27 c) Einheitliche Europäische Akte ..................................................... 28 2. Die Entwicklung des Europäischen Parlaments ab 1979.................. 30 a) Direktwahlakt ................................................................................. 31 b) Vertrag über die Europäische Union .......................................... 33 c) Amsterdam ..................................................................................... 35 d) Von Nizza nach Lissabon.............................................................. 37 3. Zusammensetzung und Organisation des Europäischen Parlaments in der Gegenwart (Vertrag von Lissabon) ..................... 40 a) Grundlegendes ............................................................................... 40 b) Einfluss des Europäischen Parlaments nur im ordentlichen Gesetzgebungsverfahren ....................................... 42 c) Enquête-Recht, Petitionsrecht, Bürgerbeauftragter ................... 44 d) Beschlussfassung ............................................................................ 46 e) Abgeordnete ................................................................................... 48 f) Organe des Parlaments ................................................................. 52 a.a Präsident und Konferenz der Präsidenten (Art. 19, 23 GO EP) ............................................................................................ 52 b.b Das Präsidium (Art. 21, 22 GO EP) ............................................ 53 10 c.c Quästoren (Art. 25 GO EP) .......................................................... 53 d.d Konferenz der Ausschussvorsitzenden (Art. 26 GO EP) .......... 53 e.e Konferenz der Delegationsvorsitzenden (Art. 27 GO EP) ....... 54 g) Sonstiges Organisatorisches ......................................................... 54 B. Das Europäische Parlament in seinem Wirken ..............................57 I. Grundsätzliches zur Rolle des Europäischen Parlaments in den Bestimmungen des EUV/AEUV ...................................................57 1. Die primärrechtlichen Verträge ........................................................... 57 2. Entwicklung der Rahmenbedingungen seit dem Verfassungskonvent ...................................................................... 58 3. Heutiger rechtlicher Rahmen ............................................................... 60 a) Wesentlichkeitslehre ...................................................................... 60 b)...

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