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Der Übergang zur Elternschaft mit oder ohne Trauschein

Elterliche Lebensform und partnerschaftliche Arbeitsteilung zwischen Geschlechterkultur, Geschlechterstruktur und geschlechtsbezogenem Handeln

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Karin Holzer

Die Autorin untersucht den Traditionalisierungseffekt bei verheirateten und unverheirateten Paaren. Anders als in der bisherigen wissenschaftlichen Forschung sieht sie die Gründe für diesen in der Institution Familie. Erkenntnisse der Familiensoziologie und der Frauen- und Geschlechterforschung miteinander vereinend, formuliert sie die Entwicklung eines integrativen Forschungsansatzes als Forschungsziel und setzt dieses methodisch mithilfe einer subjekt- und paarorientierten Übergangsforschung um.

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9. Anhang

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Anhang A: Erzählaufforderung und Leitfaden für Einzelinterviews bei Elternpaaren Erzählaufforderung: „Wie ich bereits angedeutet habe, steht der Übergang zur Elternschaft aus Sicht von Eltern und ihren persönlichen Biographien im Mittelpunkt meines Forschungsinteresses. Du bist schon seit einiger Zeit Mutter/Vater. Ich möchte Dich nun bitten, mir Deine Lebensgeschichte zu erzählen und zwar mit allen Erfahrungen, Erlebnissen und Erinnerungen, die Dir dazu einfallen“. Leitfaden: I. Vor dem Übergang zur Elternschaft 1) Biographische Ressourcenausstattung in der Herkunftsfamilie a) Materielle Ressourcenausstattung • Allgemeine Unterstützung durch die Eltern • Rolle der Eltern beim Bildungs-, Ausbildungs- und Berufsweg • Berufliche und private Zukunftsvorstellungen der Eltern • Materielle Unterstützung durch die Eltern (z.B. Bezahlen bestimmter Ausbildungen, Schulen etc.) • Praktizierte Unterschiede in der Unterstützung der Kinder (falls Ge- schwister vorhanden) b) Immaterielle Ressourcenausstattung Eltern als Vorbild: • Herkunft, Bildungsniveau, berufliche und familiäre Laufbahn der El- tern, Lebensform der Eltern • Erleben der Eltern als Mutter und Vater/Gelebte Mutterschaft und Vaterschaft der Eltern • Erleben der Eltern als Paar/Umgang der Eltern miteinander (Entschei- dungsfindung, Qualität der Beziehung) • Alltagspraktische Organisation der Eltern • Bewertung des paarbezogenen und elterlichen Verhaltens der eigenen Eltern aus heutiger Sicht 374 Wertevermittlung und Erziehung: • Bildung, Berufswahl und Beruf • Partnerwahl, Liebe und Partnerschaft • Familie, Mutterschaft und Vaterschaft/Organisation und Praxis von Elternschaft (Wahl der elterlichen Lebensform, partnerschaftliche Ar- beitsteilung) • Wahrgenommene Unterschiede in der Wertevermittlung der Kinder (wenn Geschwister vorhanden) • Bewertung der von den Eltern vermittelten Wertvorstellungen aus heu- tiger Sicht 2) Entwicklung eigener Wertvorstellungen • Persönliche Bedeutung und Stellenwert von Bildung, Berufswahl und Beruf...

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