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Heterogenität und Diversität im Englischunterricht

Fachdidaktische Perspektiven

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Edited By Solveig Chilla and Karin Vogt

Dieser Sammelband trägt zur Diskussion über Heterogenität und Diversität im Englischunterricht bei und führt dabei bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Perspektiven zusammen. Die Beiträge fokussieren zum einen fachdidaktische Grundlagen in Hinblick auf Heterogenität und Diversität. Zum anderen eröffnen sie nationale und internationale Perspektiven auf Inklusion und heterogene Lerngruppen im Englischunterricht.

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Heterogenität damals und heute – wie können wir mit Heterogenität im Englischunterricht umgehen? (Liesel Hermes)

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Liesel Hermes Heterogenität damals und heute – wie können wir mit Heterogenität im Englischunterricht umgehen? „Lerndefizite müssen so gering wie möglich gehalten wer- den, und zwar vom Anfang des Englischunterrichts an.“ (Krohn 1981: 283) Abstract: Die Diskussion um heterogene Gruppen von Schüler_innen ist nicht neu. Für den Englischunterricht wurde sie virulent, als 1964 mit dem Hamburger Abkommen der „Englischunterricht für alle“ eingeführt wurde. Die Fachdidaktik Englisch befasste sich danach intensiv mit den Herausforderungen, heterogenen Lerngruppen die Fremdsprache mit Hilfe von Differenzierung und individueller Förderung zu vermitteln. Bahnbrechende empirische Untersuchungen zeigten objektive Schwächen mancher Schüler_innen, aber auch Wege, diesen zu begegnen. Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg gibt es seit 2012. Ziel ist es, einer hetero- genen Schülerschaft die Chance des längeren gemeinsamen Lernens zu ermöglichen. Das stößt im Englischunterricht allerdings an Grenzen, wenn die Vision der Anschlussfähigkeit an die gymnasiale Oberstufe realistisch sein soll, denn die Schere zwischen leistungsstarken und -schwachen Schüler_innen klafft auseinander. Spezielle Fördermaßnahmen im Eng- lischunterricht sind daher notwendig. 1 Der Blick zurück: Das Hamburger Abkommen und seine Folgen Englischunterricht für alle war das programmatische Ziel des Hamburger Abkom- mens von 1964 (vgl. Hermes 2016). Aber auch schon vorher wurde es verfolgt, z. B. in Berlin nach dem Ende des 2. Weltkrieges, als die Siegermächte festleg- ten, dass alle Kinder ab Klasse 5 eine der Fremdsprachen Englisch, Französisch oder Russisch lernen sollten. Harks-Hanke...

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