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Die Verfassungsbestrebungen der Tanzimât-Periode

Das «Kanun-i Esasî» – Die osmanische Verfassung von 1876

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Tunay Sürek

Dieses Buch beschäftigt sich mit der Tanzimât-Periode, welche den Zeitraum von 1839 bis 1876 umfasst und den Beginn der Neuordnung von Recht und Gesellschaft in der osmanischen Geschichte darstellt. Tanzimât bedeutet übersetzt «heilsame Neuordnung». Die Neugestaltung und damit die Europäisierung des osmanischen Verfassungsrechts wurde in mehreren Phasen eingeführt. In diesem Kontext stellt sich unter anderem die Frage, inwieweit die Tanzimât-Periode mit ihren gesetzlichen Anordnungen eine Demokratisierung des Rechts (und womöglich der Gesellschaft) im Osmanischen Reich vorangetrieben hat. Mit dem Verfassungstext im Sinne des europäischen Konstitutionalismus des 19. Jahrhunderts kann auch erstmals von Rezeption, Transfer oder (kultureller) Translation ausländischen Verfassungsrechts (Belgiens und Preußens) gesprochen werden.

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Vorwort und Danksagung

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Die vorliegende Arbeit wurde im Sommersemester 2015 als Dissertation durch den Fachbereich Rechtswissenschaft der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main angenommen. Mein Betreuer, Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Stolleis, hat mich stets vielfältig unterstützt, mir viele Anregungen mit auf den Weg gegeben und stand immer wieder für Diskussionen zur Verfügung. Daher möchte ich allen voran ihm dan- ken. Mein herzlicher Dank gilt Prof. Dr. von Mayenburg für die Erstellung des Zweitgutachtens wie auch Prof. Dr. Cordes für die Übernahme des Vorsitzes im Prüfungsausschuss. Dem geschäftsführenden Direktor des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte Prof. Dr. Thomas Duve danke ich für die stets wohlwollende Unterstützung meines Forschungsvorhabens. Mein Dank gilt auch der gesam- ten Verwaltung des Max-Planck-Institutes, insbesondere Frau Schurzmann und Frau Penczynski. Die Präsentationen und anschließenden Diskussionen im Rahmen des Oberse- minars von Prof. Stolleis, wie auch der weitere intellektuelle Austausch im Rahmen der International Max-Planck Research School for Comparative Legal History (IMPRS) haben diese Arbeit weiter an Tiefe und Schärfe gewinnen lassen. Da- für danke ich allen Mitgliedern der IMPRS, insbesondere neben meinem Betreu- er auch Prof. Dr. Albrecht Cordes, Prof. Dr. Gerhard Dilcher, Prof. Dr. Bernhard Diestelkamp, PD Dr. Thomas Henne und Prof. Dr. David von Mayenburg, wie auch den teilnehmenden Doktorandinnen und Doktoranden. Die Arbeit in verschiedenen Phasen gelesen und kommentiert haben Frau Rechtsanwältin Helena Decker, Frau Anke Hübenthal, Frau Staatsanwältin Mo- nika Hucke-Labus, Herr...

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