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Zur strafrechtlichen Verantwortlichkeit als Folge der regelwidrigen Beeinflussung geltender Allokationskriterien im Bereich der Organzuteilung

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Christian Koppe

Das Buch wurde maßgeblich durch den im Jahr 2012 bekanntgewordenen «Organspendenskandal» inspiriert und beschäftigt sich in umfassender Weise mit den in diesem Zusammenhang stehenden strafrechtlichen Problemen. Der Autor untersucht, ob die regelwidrige Beeinflussung geltender Allokationskriterien im Bereich der Organzuteilung als strafrechtlich relevantes Verhalten zu betrachten ist.

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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung und Ziel der Arbeit ..............................................................................13 Kapitel Eins: Einführung in die Transplantationsmedizin .............................................................. 17 I. Allgemeines ............................................................................................................17 II. Arten der Transplantation ..................................................................................18 III. Das Hirntodkonzept .............................................................................................19 IV. Geschichtliche Entwicklung der Transplantationsmedizin ........................21 A. Allgemeine Entwicklung ..................................................................................21 B. Die Entstehung des Transplantationsgesetzes (TPG) in Deutschland ....................................................................................................23 V. Ein Ausblick ...........................................................................................................24 VI. Aktueller Stand in Deutschland .........................................................................26 VII. Postmortale Organspende und Regelungsmodelle ........................................28 A. Die erweiterte Zustimmungslösung ..............................................................29 B. Enge Zustimmungslösung ................................................................................30 C. Enge Widerspruchslösung ...............................................................................31 D. Erweiterte Widerspruchslösung .....................................................................32 E. Notstandslösung .................................................................................................32 VIII. Lebendspende ........................................................................................................34 IX. Förderung der Organspendenbereitschaft.......................................................36 A. Einführung der Widerspruchslösung in Deutschland ...............................36 B. Zusammenarbeit stärken ..................................................................................37 C. Weitere Aufklärung der Bevölkerung ............................................................38 D. Ausweitung der Lebendspende .......................................................................39 E. Die Nutzung von „Nudges“ ..............................................................................40 F. Änderung der Verteilungsregeln ....................................................................40 Inhaltsverzeichnis8 X. Das Organverteilungssystem .............................................................................42 A. Eurotransplant International Foundation .....................................................42 B. Deutsche Stiftung für Organtransplantation ...............................................44 C. Die Bundesärztekammer ..................................................................................45 D. Transplantationszentren ...................................................................................46 E. Die Prüfungskommission .................................................................................47 F. Die Überwachungskommission ......................................................................48 XI. Das Allokationsverfahren ...................................................................................48 A. Das Standardverfahren zur Allokation .........................................................48 B. Besondere Vermittlungsverfahren ..................................................................50 1. Das modifizierte Vermittlungsverfahren ..................................................50 2. Das beschleunigte Vermittlungsverfahren ...............................................50 XII. Erfolgsquoten nach Transplantationen ...........................................................51 Kapitel Zwei: Strafrechtliche Beurteilung ................................ 53 I. Ausgangslage .........................................................................................................53 II. Straftaten gegen das Leben .................................................................................54 A. Totschlag, gemäß § 212 Abs. 1 StGB ..............................................................55 1. Die Nachweisbarkeit des tatbestandlichen Erfolges..............................56 a) HLA-Kompatibilität ..............................................................................57 b) Transportzeit ..........................................................................................57 c) Wartezeit .................................................................................................58 d) Mismatch-Wahrscheinlichkeit ...........................................................58 e) Nationale Import-und Exportbilanz .................................................59 f) Sonderregelungen .................................................................................59 2. Qualifizierung der tatbestandlichen Handlung als...

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