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Selbstbefreiung von der Ad-hoc-Publizitätspflicht gem. § 15 Abs. 3 WpHG

Legalausnahme oder bewusste Befreiungsentscheidung des Emittenten?

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Katja Bodenhöfer-Alte

Dieses Buch setzt sich mit der Ad-hoc-Publizitätspflicht auseinander, der im Zuge der weltweiten Vernetzung der Kapitalmärkte eine immer größere Bedeutung zukommt, da die Investoren auf die Informationen des Unternehmens angewiesen sind. Zudem hat der EuGH die Publizitätspflicht durch seine Rechtsprechung weiter ausgedehnt. Deshalb wird die Möglichkeit des Unternehmens immer wichtiger, von dem Befreiungstatbestand des § 15 Abs. 3 WpHG Gebrauch machen zu können. Die Autorin untersucht nicht nur die Voraussetzungen, unter denen die Unternehmen von der Befreiung von der Ad-hoc-Publizitätspflicht Gebrauch machen können. Sie stellt auch die Umsetzung der europäischen Richtlinien in das jeweilige nationale Recht im Rahmen eines Rechtsvergleichs den wichtigsten europäischen Rechtsordnungen gegenüber. Danach ist die Selbstbefreiung als Legalausnahme zu qualifizieren und der Emittent muss gerade keine bewusste Entscheidung treffen, ob er von der Befreiungsmöglichkeit Gebrauch machen möchte.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis .......................................................................................15 A. Einführung ........................................................................................................19 I. Einleitung ...................................................................................................19 II. Gang der Untersuchung ...........................................................................22 B. Sinn und Zweck der Ad-hoc-Publizitätspflicht nach § 15 WpHG ........................................................................................................23 I. Schutz der Funktionsfähigkeit und der Integrität der Finanzmärkte sowie Kapitalmarkteffizienz ...........................................23 1. Ausgleich des Informationsgefälles zwischen Emittent und nicht informiertem Anleger .................................................... 26 2. Ad-hoc-Publizitätspflicht als Ergänzung der Regel- und Beteiligungspublizität ...................................................................... 28 II. Ad-hoc-Publizitätspflicht als Präventivmaßnahme gegen Insiderhandel .............................................................................................29 III. Ad-hoc-Publizitätspflicht als Instrument des Anlegerschutzes ..........29 C. Die Veröffentlichungspflicht nach § 15 Abs. 1 S. 1 WpHG .............33 I. Voraussetzungen .......................................................................................33 1. Inlandsemittent ................................................................................ 33 a. Herkunftsstaat ist Deutschland ............................................. 34 b. Herkunftsstaat ist Mitgliedstaat der EU / EWR .................. 35 c. Herkunftsstaat ist Drittstaat .................................................. 35 d. Keine Erstreckung auf den Freiverkehr gem. § 48 BörsG ............................................................................... 36 2. Finanzinstrumente ........................................................................... 39 3. Insiderinformation iSd. § 13 Abs. 1 S. 1 WpHG .......................... 40 a. Information über Umstände oder Ereignisse...................... 40 b. Konkrete Information ............................................................ 42 8i. Konkrete Information – Tatsachen....................................... 44 ii. Konkrete Information – Zukünftige Ereignisse oder Umstände ........................................................................ 45 (a) Hinreichende Eintrittswahrscheinlichkeit .......................... 45 (b) Preisbeeinflussungspotential des zukünftigen Ereignisses / Kursspezifität .................................................... 48 iii. Gerüchte als konkrete Informationen .................................. 50 (a) Gerüchte sind keine Insiderinformationen ......................... 51 (b) Differenzierte Auffassung der BaFin .................................... 51 (c) Stellungnahme ......................................................................... 53 (d) Zwischenergebnis .................................................................... 55 iv. Mehrstufige Entscheidungsprozesse..................................... 55 (a) Streitstand hinsichtlich des Zeitpunkts des Entstehens einer Insiderinformation ................................... 57 (b) Stellungnahme ......................................................................... 58 4. Nicht öffentlich bekannte Information ......................................... 61 a. Ordnungsgemäße Bekanntmachung erforderlich .............. 61 b. Zeitpunkt des Bekanntwerdens............................................. 62 c. „Öffentliche Bekanntheit“ durch Weitergabe...

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