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Bestimmtheitsgrundsatz und Schuldprinzip im EU-Kartellbußgeldrecht

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Moritz Dästner

Der Autor beleuchtet die Geltung, Reichweite und Einhaltung des Bestimmtheitsgrundsatzes und des Schuldprinzips auf Tatbestandsebene des Kartellbußgeldrechts der EU. Er zeichnet die Entwicklung dieser quasi-strafrechtlichen Fundamentalgarantien nach, untersucht ihre Einhaltung in den Wettbewerbsvorschriften sowie durch die EU-Kommission und Unionsgerichte und zeigt Lösungswege auf. Er kommt zu dem Ergebnis, dass Art. 101 Abs. 1 AEUV weder dem Wortlaut nach noch durch die Praxis hinreichend bestimmt sind. Verstöße gegen das Schuldprinzip identifiziert er hinsichtlich Art. 101 Abs. 1 und Abs. 3 AEUV.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis .....................................................................................15 Kapitel I. Einleitung ......................................................................................19 Kapitel II. Die Reichweite des Bestimmtheitsgrundsatzes und des Schuldprinzips im Unionsrecht .........................21 A. Vorfrage: Die Rechtsnatur des EU-Kartellbußgeldes .....................................22 B. Der unionsrechtliche Bestimmtheitsgrundsatz ...............................................27 I. Quellen .......................................................................................................... 27 II. Inhalt, Zweck und Umfang ......................................................................... 30 1) Bisherige Entwicklung als ungeschriebener allgemeiner echtsgrundsatz ...................................................................................... 30 a) Tatbestandsbestimmtheit ............................................................. 30 b) Gesetzes- bzw. Parlamentsvorbehalt ........................................... 37 2) Verankerung in der EU-Grundrechtecharta ..................................... 41 3) Einf luss der EMRK und des EGMR ................................................... 42 III. Sonderproblem: Die Bestimmtheit bei Blankettstrafgesetzen ............... 43 IV. Ergebnis ......................................................................................................... 44 C. Das unionsrechtliche Schuldprinzip .................................................................45 I. Bisherige Entwicklung als ungeschriebener Rechtsgrundsatz ............... 46 II. Verankerung in der EU-Grundrechtecharta und in der EMRK............ 51 III. Ergebnis ......................................................................................................... 52 D. Fazit .......................................................................................................................53 Kapitel III. Bestimmtheitsgrundsatz und Schuldprinzip auf Tatbestandsebene der Bußgeldnormen ...................57 A. Verstöße gegen Maßnahmen der Kommission ...............................................58 I. Art. 23 Abs. 1 VO 1/2003 ............................................................................. 59 10 1) Formelle Bestimmtheit......................................................................... 59 a) Die Verweisungstechnik ............................................................... 60 b) Die Abhängigkeit der Bußgeldhaf tung von Anordnungen der Kommission ........................................... 63 2. Die materielle Bestimmtheit................................................................ 64 II. Art. 23 Abs. 2 UAbs. 1 lit. b), c) VO 1/2003 ............................................... 67 1) Formelle Bestimmtheit......................................................................... 67 a) Die Verweisungstechnik ............................................................... 67 b) Die Abhängigkeit der Bußgeldhaf tung von Beschlüssen der Kommission .............................................. 67 2) Materielle Bestimmtheit ...................................................................... 68 B. Die Wettbewerbsverstöße ...................................................................................69 I. Probleme des Bestimmtheitsgrundsatzes ................................................. 69 1) Die formelle Bestimmtheit der Verweisung in Art. 23 Abs. 2 UAbs. 1 lit. a) VO 1/2003 .......................................................... 69 2) Die materiellrechtliche Bestimmtheit von Art. 101 Abs. 1 AEUV .....71 a) Der funktionale Unternehmensbegrif f ...................................... 72 i)...

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