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«Grauer Kapitalmarkt»

Anlegerschutz durch Strafrecht?

Sigmund P. Martin, Nina Scherer, Diana Hube and Guntram Scheer

Dieser Band enthält den Abschlussbericht eines bei der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung am Fachbereich Kriminalpolizei beim Bundeskriminalamt durchgeführten Forschungsprojekts. Er behandelt die Fragestellung, inwieweit der strafrechtliche Anlegerschutz rund 25 Jahre nach der Einführung der speziellen Strafvorschrift des § 264a StGB, mit dem gerade Betrügereien auf dem «Grauen Kapitalmarkt» erfasst werden sollten, in diesem Marktsegment funktioniert. Ebenso untersucht der Band, ob neben öffentlich rechtlichen Regulierungen das Strafrecht – oder möglicherweise auch das Zivilrecht – einen Beitrag zu einem verbesserten Anlegerschutz leisten könnte.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis .................................................................. XV Abbildungs- und Tabellenverzeichnis .........................................XIX § 1 Einleitung ....................................................................................1 1. Teil: Rechtlicher Hintergrund der Problematik und Methodik der Untersuchung § 2 Rechtlicher Hintergrund ...........................................................7 A. Die Spezialvorschrift des Kapitalanlagebetruges (§ 264a StGB) ................................................................................7 I. Die mit der Einführung der Vorschrift verbundenen Ziele .....7 II. Die Bedeutungslosigkeit der Vorschrift bei den veröffentlichten Entscheidungen sowie in der Verurteiltenstatistik und in der polizeilichen Kriminalstatistik ...............................................8 III. Die Problematik der komplexen Tatbestandsfassung ...............................................................9 1. Die Tatobjekte ..............................................................9 2. Die Tathandlungen .....................................................11 3. Die „Erheblichkeit“ ....................................................12 IV. Die Problematik des subjektiven Tatbestandes.....................13 B. Änderungen im Kapitalanlagerecht durch neuere Gesetze .............................................................................14 I. Die neueste Entwicklung: Das Kapitalanlagengesetzbuch (KAGB) und der „Aktionsplan Verbraucherschutz im Finanzmarkt“ .......14 1. Das KAGB ..................................................................14 2. Das Kleinanlegerschutzgesetz ......................................17 VIII II. Die „Qualitätsoffensive Verbraucherschutz“ .......................20 III. Die Auswirkungen der Neuregelung auf Produkte des grauen Kapitalmarkts .....................................21 IV. Ausgewählte Regelungen des Vermögensanlagengesetzes (VermAnlG) im Einzelnen .........22 1. § 1 VermAnlG: Anwendungsbereich des Gesetzes ................................................................22 2. §§ 6–12 VermAnlG: Verkaufsprospekt .......................23 3. § 13 VermAnlG: Vermögensanlagen- Informationsblatt ........................................................23 4. Art. 5 VermAnlG: Änderungen der Gewerbeordnung ........................................................24 V. Gewährleistung eines hinreichenden Anlegerschutzes unter Aufsicht der Gewerbeämter ........................................25 VI. Der Einfluss auf den Grauen Kapitalmarkt ..........................27 C. Zivilrechtlicher Anlegerschutz ......................................................29 I. Prospekthaftung ..................................................................29 1. Die allgemein-zivilrechtliche Prospekthaftung .............29 2. Die gesetzliche Prospekthaftung ..................................30 II. Deliktische Haftung über § 264a StGB als Schutzgesetz ......31 § 3 Methodisches Vorgehen im empirischen Projektteil ..........33 A. Die Stichprobe .............................................................................33 B. Methodik der problemzentrierten (Experten-) Befragung .............35 C. Bildung von Arbeitshypothesen und deren Überprüfung im Expertenhearing ......................................................................36...

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