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Haftung von Einigungsstellenmitgliedern

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Julia Pfrogner

Die Autorin erschließt die Haftung von Einigungsstellenmitgliedern erstmals monographisch. Rechtsprechung gibt es bisher keine. Können sich Arbeitgeber und Betriebsrat in mitbestimmungspflichtigen Angelegenheiten nicht einigen, muss die Einigungsstelle angerufen werden, deren Spruch die Einigung der Betriebsparteien ersetzt. Der Schaden bei einem materiell-rechtlichen oder verfahrensrechtlichen Fehlverhalten von Einigungsstellenmitgliedern kann groß sein. Anhand von Beispielsfällen zeigt die Autorin das Schadenspotential von Einigungsstellenverfahren auf und stellt dar, auf welcher Grundlage die Mitglieder haften. Dabei stellt sie die Frage nach Haftungsprivilegierungen sowie der strafrechtlichen Verantwortung der Einigungsstellenmitglieder.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis ...............................................................................XXV § 1. Bedeutung der Haftung ............................................................................1 A. Beispiele für Belastungen des Arbeitgebers durch die Einigungsstelle .......3 B. Beispiele für die Belastung der Arbeitnehmer durch die Einigungsstelle................................................................................... .......4 C. Beispiele für Ansprüche von externen Vertragspartnern ................................5 D. Beispiele für Ansprüche in der Insolvenz ............................................................5 E. Beispiele für die Strafbarkeit von Einigungsstellenmitgliedern .....................5 § 2. Pflichtenstellung der Einigungsstelle und ihrer Mitglieder ...................................................................................7 A. Rechtsnatur der Einigungsstelle ............................................................................7 I. Organ zur Streitbeilegung .....................................................................................7 II. Privatrechtliche Einrichtung ...............................................................................9 1. Kein Gericht ......................................................................................................9 2. Keine Behörde ...................................................................................................9 3. Keine Beleihung .............................................................................................11 III. Abgrenzung zu anderen Mechanismen der Streitbeilegung ....................11 1. Sozialrechtliche Schiedseinrichtungen .....................................................11 2. Schiedsgericht .................................................................................................12 3. Drittleistungsbestimmung, insbes. Schiedsgutachter ............................13 4. Mediation .........................................................................................................15 IV. Zwischenergebnis ...............................................................................................16 B. Keine Analogie zur Haftung für private Ämter................................................16 C. Pflichtenstellung gegenüber dem Arbeitgeber .................................................17 I. Probleme einer rein vertraglichen Rechtsbeziehung ....................................18 1. Beisitzerbestellung durch Betriebsrat .......................................................18 XIV 2. Gerichtliche Bestellung des Vorsitzenden .................................................19 3. Zwischenergebnis ...........................................................................................19 II. Trennung zwischen betriebsverfassungsrechtlicher und vertraglicher Rechtsbeziehung .................................................................20 1. Betriebsverfassungsrechtliches Schuldverhältnis als Organverhältnis .........................................................................................21 a. Rechte und Pflichten aus dem BetrVG........................................................21 b. Wirkung der gerichtlichen Bestellung........................................................22 c. Verpflichtung gegenüber beiden Betriebsparteien ...................................22 2. Zusätzliches fakultatives Anstellungsverhältnis ......................................22 III. Zwischenergebnis ...............................................................................................24 D. Pflichtenstellung gegenüber dem Betriebsrat ...................................................24 I. Kein vertragliches Schuldverhältnis mangels umfassender Rechtsfähigkeit ......................................................................................................24 II. Gesetzliches Schuldverhältnis aus § 179 BGB ...............................................25 III. Betriebsverfassungsrechtliches Schuldverhältnis .......................................25 IV. Kein zusätzliches fakultatives Anstellungsverhältnis ................................27 V. Zwischenergebnis ................................................................................................28 E. Pflichtenstellung gegenüber den...

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