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Die Bedeutung der Abgrenzung von Tat- und Rechtsfrage in der strafprozessualen Revision

Vor dem Hintergrund der neueren obergerichtlichen Rechtsprechung

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Claudia Karl

Die Autorin beschäftigt sich zum einen mit der theoretischen Frage, wie Tat- und Rechtsfrage, wie Tatsächliches und Rechtliches im tatrichterlichen Urteil am besten zu scheiden sind und versucht zum anderen die dogmatisch hergeleitete Abgrenzungstheorie auf ihre Praxistauglichkeit zu testen. Durch Vornahme einer Rechtsprechungsanalyse der aktuellen Entscheidungen der Obergerichte ermittelt sie die Bedeutung der Abgrenzung von Tat- und Rechtsfrage in der modernen Revisionsrealität für die Frage des revisibelen Bereichs im Sinne von § 337 StPO und die Zulässigkeit des Divergenzvorlageverfahrens gemäß §§ 121 Abs. 2, 132 Abs. 2 GVG und wirft die Abgrenzungsfrage neu auf. Durch Entwicklung eines eigenen methodischen Ansatzes unterbreitet dieses Buch einen aktuellen Vorschlag zur Problemlösung.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis ...........................................................................................7 Einleitung .....................................................................................................................19 A. Die Abgrenzung von Tat- und Rechtsfrage in der strafprozessualen Revision – ein Problemaufriss ......................................19 B. Ziel der Arbeit und Herangehensweise .......................................................22 1. Kapitel: Grundlagen der strafprozessualen Revision .........................27 A. Aufgabe der Revision ........................................................................................27 I. Die Revision als reine Rechtsinstanz .......................................................27 II. Differenzierung zur Berufung ..................................................................27 B. Grundverständnis von der Revision .............................................................28 I. Beschränkte Prüfungskompetenz des Revisionsgerichts...................28 II. Prinzip der prozessualen Arbeits- und Verantwortungsteilung .........29 1. Grundsätze: ..........................................................................................30 a) Bindung an die Tatsachenfeststellungen zur Schuld- und Rechtsfolgenfrage .......................................................................30 b) eigene Feststellungen und Würdigung bezüglich prozessualer Vorgänge ......................................................................31 2. Tatsachenfeststellung und Beweiswürdigung ureigenste Aufgaben des Tatrichters ..................................................................35 a) Begründungsansätze ..........................................................................36 aa) Verfahrensstruktur bei der Sachverhaltsfeststellung .................36 bb) persönlicher Faktor bei der Beweiswürdigung ............................37 b) Zwischenfazit ......................................................................................43 C Zweck der Revision ...........................................................................................43 I. Rechtseinheit und Rechtsfortbildung .....................................................45 II. Einzelfallgerechtigkeit ...............................................................................46 12 III. Verhältnis der Zwecke zueinander ..........................................................46 IV. Stellungnahme ...............................................................................................49 2. Kapitel: Die Bedeutung der Abgrenzungsfrage in der strafprozessualen Revision .............................................................................57 A. Umfang der Revisibilität ..................................................................................57 I. Ausgangspunkt: Gesetzesverletzung, § 337 Abs. 1 StPO ...................57 1. Begriffsklärung ....................................................................................57 2. ursprünglich Bestimmung durch Gegensatzpaar Tat-/ Rechtsfrage .............................................................................................61 3. historische Entwicklung der Revision ............................................65 a) Sachrüge: sog. erweiterte Revision.................................................65 b) Verfahrensrüge: „Abblockmechanismus“ ......................................69 c) Reformbemühungen de lege ferenda ..............................................77 II. Zwischenfazit: Abgrenzungsfrage obsolet?...........................................79 B. Vorlagepflicht, §§ 121 Abs. 2, 132 Abs. 2 GVG ............................................82 I. Grundlagen des Divergenzvorlageverfahrens ......................................82 1. Außendivergenz, § 121 Abs. 2 GVG ................................................82 2. Innendivergenz, § 132 Abs. 2...

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