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Das Folgerecht und die Durchsetzung der folgerechtlichen Vergütungsansprüche

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Silviya Yankova

Dieses Buch untersucht das Folgerecht von der Notwendigkeit seiner Existenz bis zu seiner praktischen Durchsetzung in Deutschland. Die Autorin hält der Behauptung, dass sich das droite de suite negativ auf die betroffenen Kunstmärkte auswirkt, die Auswertung aktueller Studien über den europäischen und weltweiten Kunstmarkt entgegen. Sie stellt die Besonderheiten der Regelungen § 26 UrhG und RL 2001/84/EG sowie möglicher komplementären Rechtsinstitute dar. Ein Kapitel thematisiert die Durchsetzung von folgerechtlichen Vergütungsansprüchen im Rahmen der kollektiven Rechtewahrnehmung durch die Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst und die Änderungen, die die Umsetzung der RL 2014/26/EU sowie die Kündigung der Ausgleichsvereinigung Kunst mit sich bringen.

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Inhaltsverzeichnis

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Literaturverzeichnis ........................................................................................XXI Abkürzungsverzeichnis ...........................................................................XXXIII Teil 1. Einleitung ...................................................................................................1 A. Problemaufriss..........................................................................................................1 B. Gang der Untersuchung und Begriffsbestimmungen .....................................2 Teil 2. Grundlagen des Folgerechts...........................................................5 A. Grundzüge des Rechtsinstituts .............................................................................5 I. Grundgedanke des Folgerechts .....................................................................6 II. Beispielhafte Künstlerbiografien ..................................................................7 III. Wesensmerkmale und mögliche Ausgestaltung .......................................8 B. Herleitung und Begründung des Rechtsinstituts .............................................9 I. Gleichstellung von bildenden Künstlern und anderen Urhebergruppen .......................................................................9 1. Veräußerung von Unikaten als einmalige Einnahmequelle des bildenden Künstlers ........................................9 2. Fortlaufende Partizipation der Urheber an der Verwertung anderer Werkarten ...........................................11 3. Das Folgerecht als Ausgleichsinstrument ......................................13 II. Das Versagen des Kunstmarktes beim Erstverkauf ................................13 1. Besondere Preisbildungsregeln des Kunstmarktes ......................14 2. Leistung des Schöpfers als Grund späterer Wertsteigerungen ................................................................15 3. Geltung im Medienzeitalter ...............................................................18 Xa) Der hungernde Künstler ..........................................................18 b) Der Superstar-Millionär ...........................................................19 c) Überholung der bisherigen Preisbildungsregeln ................20 d) Zwischenfazit .............................................................................22 4. Die Beteiligung des Künstlers als ein Anteil an der Wertsteigerung ............................................................22 5. Zwischenfazit ........................................................................................23 III. Der Beteiligungsgrundsatz im deutschen Urheberrecht .......................23 1. Die angemessene Beteiligung des Urhebers an jeder Nutzung des Werkes ...........................................................24 2. Die Veräußerung als wirtschaftliche Nutzung des Originals ........................................................................25 3. Gesetzgeberische Notwendigkeit für eine Folgerechtsregelung ............................................................26 IV. Zwischenfazit ..................................................................................................27 C. Systematische Einordnung des Folgerechts aus deutscher Sicht ...............27 I. Kein Verwertungsrecht im engeren Sinne ...............................................27 II. Durchbrechung des Erschöpfungsgrundsatzes .......................................28 1. Verbindung zwischen Folgerecht und Verbreitungsrecht ..........28 2. Folgerecht als nicht erloschenes Verbreitungsrecht ....................29 3. Folgerecht als aliud zum Verbreitungsrecht ..................................30 4. Unanwendbarkeit des Erschöpfungsgrundsatzes...

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