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Identitätsbildung und Partizipation im 19. und 20. Jahrhundert

Luxemburg im europäischen Kontext

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Edited By Norbert Franz, Thorsten Fuchshuber, Sonja Kmec, Jean-Paul Lehners and Renée Wagener

Gesellschaften mit starker Einwanderung kennzeichnen vielfältige Formen von Identitätsbildung und das Ringen um politische und zivilgesellschaftliche Partizipation. Dies gilt in besonderer Weise für Luxemburg im 19. und 20. Jahrhundert. Hier entstand in einem Kleinstaat eine der jüngeren Nationen Europas und zugleich eine besonders offene, plurikulturelle Einwanderungsgesellschaft. Ziel dieses Bandes ist es, die Entstehung dieser Mehr-Kulturen-Gesellschaft im europäischen Zusammenhang zu verstehen. Die einzelnen Beiträge analysieren mit Hilfe unterschiedlicher sozial- und kulturwissenschaftlicher Annäherungen exemplarische Konfliktlinien der Identitätsbildung und des Kampfes um Partizipation.

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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort ..........................................................................................................................9 Einführung Norbert Franz und Sonja Kmec Identität und Teilhabe in Luxemburg – eine Einleitung .......................................13 Winfried Thaa Vernunftphantasien. Zu vermeintlichen Auflösungen des Spannungsverhältnisses von Universalismus und Partikularismus ....................35 I. Politische Teilhabe in der ländlichen Gesellschaft Michel Dormal und Dominik Trauth Landwirtschaftliche Interessenvertretung in Luxemburg im Spannungsfeld von Berufskammern, Parteiensystem und Genossenschaften ...............................................................................................57 Peter Moser Partizipation ohne Integration? Das gesellschaftspolitische Engagement der Bäuerinnen Elizabeth Bobbett und Augusta Gillabert-Randin in der Schweiz und in der Republik Irland ........................... 101 II. Minderheiten und Nationalstaat Fabian Trinkaus Die Arbeiter aller Nationalitäten wünschen die italienischen Arbeiter ins Pfefferland. Zwischen Internationalismus und Xenophobie: Italienische Arbeitsmigranten in Düdelingen und die Anfänge der luxemburgischen Gewerkschaftsbewegung (ca. 1890–1930)...................... 131 Renée Wagener Verspätete Verbürgerlichung. Politische Partizipation Luxemburger Juden im 19. Jahrhundert ...................................................................................... 147 Inhaltsverzeichnis6 Marc Gloden Und darin fühlen totsicher die alteingesessenen luxemburger Juden parallel mit ihren arischen Mitbürgern. Die Abwehr jüdischer Einwanderung in den 1930er Jahren als Ausdruck von Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus ......................................................... 175 Renée Wagener Der Umgang mit der Shoah im Nachkriegs-Luxemburg .......................................................................................... 219 III. Politische Partizipation im Zeichen des Nationalstaats Michel Dormal Proportionen des Volkes. Der Wandel im Verhältnis von politischer Repräsentation und Nation am Beispiel Luxemburgs (1841–1939) ................. 249 Frédéric Krier Anarchisme(s) au Luxembourg dans l’entre-deux-guerres. Contre le fascisme, le communisme… et la démocratie parlementaire ........... 277 Peter M. Quadflieg Mal Blumenstrauß, mal Handschellen. Luxemburgische und ostbelgische Wehrmachtrückkehrer zwischen gesellschaftlicher Teilhabe und sozialer Ausgrenzung ............................................................................................................ 293...

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