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Deutsche und kroatische Idiome kontrastiv

Eine Analyse von Ausdruck und Funktion

Anita Pavic Pintaric

Gegenstand dieser Monographie ist die kontrastive Untersuchung der deutschen und kroatischen Idiome auf Grund ihrer Merkmale der Expressivität, Emotionalität, der Modifizierbarkeit und Übersetzbarkeit, sowie ihrer Funktionen. Ziel ist es, Idiome im Deutschen und Kroatischen aus mehreren Blickwinkeln in Bezug auf die innere Beteiligung der Autoren in unterschiedlichen Texten zu untersuchen und zu vergleichen. Die Materialbasis bilden journalistische und literarische Texte als Quellen verschiedener Fallstudien.

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10. Idiome und ihre Übersetzung in fiktiver Mündlichkeit

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119 10. Idiome und ihre Übersetzung in fiktiver Mündlichkeit Die Komplexität der Aufgabe, Phraseme in der Übersetzung wiederzugeben, führt dazu, dass viele Übersetzungen nur – mehr oder weniger gelungene – Annäherungen sind. (Koller 2007: 612) Idiome gelten als eine besondere Herausforderung beim Übersetzen, da ihre Bedeutung und Verwendung komplex und spezifisch sind, und sie können nur selten vollständig in einer anderen Sprache wiedergegeben werden. In diesem Kapitel interessiert uns, wie innere Beteiligung der Figuren in Beschreibungen ihres Verhaltens in der Übersetzung übertragen wird. In Textübersetzungen kommen kulturspezifische Elemente wie Naturgegenstände, Artefakte, soziale Institutionen, Verhaltensweisen, traditionell kollektive Einstellungen zu Dingen, Erfahrungs- und Denkkategorien vor, die typisch für die Ausgangskultur sind, und können in der Zielkultur nicht oder weniger gut bekannt sein. Die kulturelle Einbettung und die Funktion der Übersetzung wird von funktionalen Überset- zungstheorien hervorgehoben (vgl. Kučiš 2014: 28, Prunč 2008). Die Übersetzung hängt von der Texttypologie ab und umfasst die stilistische, syntaktische, semantische, pragmatische und die semiotische Ebene. Daher kann die Übersetzung in das dynamische Modell integriert werden (Dynamic Transla- tion Model, Bolaños 2007), das die Übersetzung als einen kommunikativen Pro- zess versteht. Die Grundlage dieses Modells sind die Teilnehmer (Kunde, Sender, Empfänger, Übersetzer), die Bedingungen (linguistische, kommunikative, textu- elle, kognitive Kompetenzen der Teilnehmer) und Text. Im Übersetzungsprozess können Schwierigkeiten vorkommen, besonders wenn kulturelle Konzepte übersetzt werden müssen. Dabei können Überset- zungsstrategien helfen. Wir nennen einige von Baker (1992: 26–42), wenn keine Äquivalente in...

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