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Mediation in Wandelzeiten

Kreative Zugänge zur interkulturellen Konfliktbearbeitung

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Edited By Claude-Hélène Mayer and Elisabeth Vanderheiden

Migration und Zuwanderung von Menschen nach Europa erfordern neue Ansätze in interkultureller Mediation und Konfliktbearbeitung. In diesem Sammelband kommen 13 Autor_innen zu Wort, die innovative und kreative Konzepte zur Mediation und Konfliktbearbeitung vorstellen und diskutieren. Dabei stehen neue theoretische, methodologische und praktische Zugänge zur Mediation im Vordergrund der Diskurse. Diese Diskurse tragen dazu bei, Mediation interdisziplinär und interkulturell neu zu beleuchten und anzuwenden.

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Künstlerische und körperbezogene Zugänge zur interkulturellen Mediation

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Elisabeth Vanderheiden Eine neue Verwandtschaft stiften: Mediation und Bildhauen „Die Bildhauerei ist eine unendliche Entdeckung.“ Henry Moore „Was in der Mediation geschehen kann, ist nie vorhersehbar und immer wieder muss ich darüber staunen, was geschehen kann.“ Liv Larsson Abstract In her chapter, Elisabeth Vanderheiden connects the process of mediation with the process of creative arts and artistic acts. She refers to the similarities and processes which occur in both processes and discusses them in the context of theories of creativity. She finally refers to mediation and arts with regard to migration and immigration. Anliegen dieses Kapitels ist es, den Prozess des künstlerischen Handeln einerseits und das Handeln als Mediator*in anderseits in den Blick zu nehmen, die möglichen Parallelen und die Unterschiede zwischen Beidem vor dem Hintergrund zentraler Erkenntnisse der Kreativitätsforschung zu betrachten, und so durch das eine das andere neu und anders zu begreifen. Dabei werden beide als zunächst offene (gewissermaßen künstlerische) Prozesse ver- standen, in denen die Entwicklungen, Ergebnisse und einzelne Schritte nicht vorhersehbar sind. Zugrunde liegt die Erfahrung, dass die Umsetzung von Lern- und Reflexionsprozes- sen aus ganz anderen Kontexten durch das Bildhauen auf eine neue Weise quasi visuell und haptisch erfahrbar wird. Dadurch wird der Blick auf das Vertraute – hier die Mediation – intensiviert, vielleicht auch neu justiert, die Komplexität der Mediation erschließt sich neu und anders: Der Artikel widmet sich in diesem Kontext verschiedenen Aspekten, Gemein- samkeiten und Unterschieden: der Ausgangslage, dem Prozess, dem Ziel, der Haltung,...

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