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Probleme der neuen Ansatzrechte im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB und der entsprechenden Ausschüttungssperren

Zugleich ein Vergleich zur Kalifornischen Ausschüttungsregelung

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Leif Klinkert

Dieses Buch befasst sich mit ausgewählten Neuerungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes («BilMoG»). Es widmet sich vor allem den in der Literatur diskutierten bilanz- und gesellschaftsrechtlichen Problemen der neuen Ansatzrechte und der entsprechenden Ausschüttungssperren sowie deren Auswirkungen auf grundlegende bilanzrechtliche Prinzipien. Vergleichend prüft der Autor die kalifornische Rechtsentwicklung in diesem Gebiet. Vor den jüngsten, politisch motivierten Änderungen hatte Kalifornien als einer der wenigen US-Amerikanischen Staaten ein dem deutschen Rechnungslegungsrecht vergleichbares System und damit auch verwandte Umsetzungs- und Anwendungsprobleme. Auf Basis seiner komparativen Analysen erläutert der Autor, dass Ansatz- und Ausweiswahlrechte die Anwendung des Bilanzrechts und die Bilanzanalyse unnötig verkomplizieren und plädiert für ihre Abschaffung.

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Vorwort

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Das externe Rechnungswesen ist in der Praxis gemeinhin eine betriebswirtschaft- liche Disziplin. Das Fundament hält jedoch das Handelsgesetzbuch (HGB) bereit, das wie jedes Gesetz der juristischen Auslegung bedarf und dieser auch zugänglich ist. Wie in kaum einem anderen Rechtsgebiet spielen dabei betriebswirtschaftliche Grundsätze eine dominante Rolle. Dieses Zusammenspiel und damit verbundenen Herausforderungen waren für mich Grund sich diesem Thema zu widmen. Die vorliegende Dissertation ist am Max-Planck-Institut für Steuerecht und Öffentliche Finanzen in München, an der Universität von Kalifornien in Berke- ley und an der Heinrich-Heine Universität in Düsseldorf entstanden. Hervorhe- ben möchte ich die ausgezeichneten wissenschaftlichen Rahmenbedingungen am Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen, welche diese Arbeit erst ermöglicht haben. Besonderer Dank gilt meinem Doktorvater Herrn Prof. Dr. Dr. hc Wolfgang Schön für seine umfassende Betreuung und die großzügige finanzielle Förderung der Drucklegung. Gleichsam danke ich der Kanzlei Gibson, Dunn & Crutcher LLP in München, die meine Zeit in Berkeley ideell und finanziell förderte sowie Herrn Prof. Dr. Christian Kersting LLM (Yale), der mich während meiner Zeit in Düsseldorf unterstützte. Zuletzt gebührt großer Dank meiner Familie und Freunden, insbesondere mei- nem Vater Dr. Wolfgang Klinkert und meiner Lebensgefährtin Katrin Asmus, die Höhen und Tiefen einer wissenschaftlichen Entwicklung begleitet haben und einen großen Anteil zum Erfolg beigetragen haben. Meinen Kollegen Dr. Felix Scheder- Bieschin, Dr. Christian Marquart und Fabian Hafenbraedl danke ich für...

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