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Zwischenevaluierung des Glücksspielstaatsvertrags

Beiträge zu den Symposien 2014 und 2015 der Forschungsstelle Glücksspiel

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Edited By Tilman Becker

Dieser Konferenzband vereint die Beiträge der Symposien 2014 und 2015 der Forschungsstelle Glücksspiel. Schwerpunkt beider Veranstaltungen war die Bewertung des Glücksspieländerungsstaatsvertrags, der zum 1. Juli 2012 in Kraft getreten war. Referenten verschiedener Fachdisziplinen erörterten zentrale Anliegen des Vertrages, etwa den Spielerschutz oder Responsible Gambling. Weitere Themen betrafen u.a. aktuelle Entwicklungen zum Online-Glücksspiel bzw. die Einrichtung einer Glücksspielkommission.

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Vorwort des Vorsitzenden des Beirats und des Kuratoriums (Dr. Wolfgang G. Crusen)

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Dr. Wolfgang G. Crusen Vorwort des Vorsitzenden des Beirats und des Kuratoriums Der vorliegende Konferenzband vereint Beiträge zum Symposium Glücksspiel der Jahre 2014 und 2015, die beide denselben thematischen Schwerpunkt hatten: den im Juli 2012 in Kraft getretenen Glücksspielän- derungsstaatsvertrag. Leider war in beiden Jahren wenig von der beabsichtigten – und dringend notwendigen – Konsolidierung festzustellen. Es drängt sich vielmehr der Eindruck auf, dass die staatlichen Stellen nicht unerhebliche Schwierigkei- ten haben, mit den aktuellen Entwicklungen Schritt zu halten. Besonders auffällig wird die Vollzugsohnmacht beim Glücksspielkollegium, zumal dieses auch so gut wie nie nach außen in Erscheinung tritt. Das breite Themenspektrum, mit dem sich die Mitarbeiter der For- schungsstelle Glücksspiel auseinandersetzten, ist also keinesfalls kleiner oder weniger komplex geworden. Konsequenterweise kamen bei den Sym- posien u. a. unionsrechtliche Kohärenzanforderungen, Anforderungen an Lotterie- und Sportwettanbieter, die Regulierung von Automaten, Aspekte problematischen Spielverhaltens sowie der Spielerschutz zur Sprache. Professor Tilman Becker kritisierte während der Veranstaltung von 2014 insbesondere die Überregulierung eines Teiles der – vorwiegend staatlichen – Spieleanbieter durch die Vorgaben des Glücksspielstaatsvertrags, während illegale Anbieter weitgehend straffrei blieben. Auf Grund der zunehmenden Unübersichtlichkeit des Glücksspielmarktes wurde zwischenzeitlich zurecht mehrfach die Forderung erhoben, dass es sinnvoll und nützlich wäre, eine zentrale Glücksspielkommission – ähnlich einer BaFin – mit entsprechenden länderübergreifenden Kompetenzen einzurichten. Eine solche Institution hat sich in verschiedenen anderen europäischen Ländern bereits bewährt. Auch stellt sich zunehmend die Frage, ob die heutige Struktur des...

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