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Qualität familienrechtspsychologischer Gutachten: Eine empirische Analyse mit Praxiskommentaren

Christel Salewski, Stefan Stürmer, Jörn Meyer und Anne-Kathrin Meyer

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Edited By Anette Rohmann

Das Ziel dieser Untersuchung besteht darin, anhand einer repräsentativen Stichprobe festzustellen, ob und inwieweit familienrechtspsychologische Gutachten wissenschaftlichen Mindestanforderungen genügen. Zudem wird die Art und Qualität der Erfassung von Bindung analysiert. Die Stichprobe umfasst 116 Gutachten, die aus Vollerhebungen an vier Amtsgerichten stammen. Die Untersuchung zeigt, dass nur eine Minderheit der Gutachten zentrale fachliche Standards erfüllt. Ebenso wird in der überwiegenden Zahl der Gutachten nicht nachvollziehbar beschrieben, welches theoretische Konzept von Bindung der entsprechenden Diagnostik zugrunde liegt und wie Interpretationen zur Bindung der Kinder psychologisch-wissenschaftlich begründet werden.

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Inhalt

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1 Einleitung ...............................................................................................................9 1.1 Problemstellung .................................................................................................9 1.2 Die vorliegende Publikation .......................................................................... 11 2 Theoretischer und praktischer Hintergrund ...................................... 15 2.1 Rechtsgrundlagen ........................................................................................... 15 2.1.1 Begriffsdefinitionen: Familie, Kindeswohl, Kindeswohlgefährdung, Umgang, Sorge ......................................... 15 2.1.2 Gesetzliche Regelungen zum Verfahren in Familiensachen ......... 22 2.1.3 Veränderungen der gesetzlichen Regelungen bei Familiensachen .................................................................................... 24 2.2 Rechtsvorschriften und berufsständische Richtlinien für die Erstellung psychologischer Gutachten ........................................................ 26 2.2.1 Rechtsvorschriften............................................................................... 26 2.2.2 Ethische Richtlinien der DGPs und des BDP ................................. 27 2.2.3 Föderative Richtlinien für die Erstellung von Gutachten .............. 28 2.2.4 Weitere Entwicklungen ...................................................................... 29 2.2.5 Qualitätssicherungsmaßnahmen durch psychologische Fachverbände ....................................................................................... 31 2.3 Psychodiagnostische Grundlagen ................................................................ 33 2.3.1 Der diagnostische Prozess .................................................................. 33 2.3.2 Gutachten und der diagnostische Prozess ....................................... 35 2.3.3 Bestandteile psychologischer Gutachten ......................................... 37 2.4 Familienrechtspsychologische Gutachten in der Kritik ............................ 45 2.4.1 Presseberichte ...................................................................................... 46 2.4.2 Empirische Untersuchungen zur Gutachtenqualität ...................... 47 3 Die Hagener Gutachtenstudie.................................................................... 55 3.1 Ziele .................................................................................................................. 55 63.1.1 Ziel 1: Kriteriengeleitete Analyse des in den Gutachten dokumentierten methodischen Vorgehens ..................................... 55 3.1.2 Ziel 2: Kriteriengeleitete Analyse der Bindungsdiagnostik ........... 57 3.2 Methodik und Stichprobenbeschreibung ...................................................59 3.2.1 Gutachtengewinnung, Datenschutz und Repräsentativität ........... 59 3.2.2 Gutachtenstichprobe ........................................................................... 60 3.2.3 Sachverständige ................................................................................... 61 4 Ergebnisse ............................................................................................................ 63 4.1 Kriteriengeleitete Analyse des in den Gutachten dokumentierten methodischen Vorgehens ................................................. 63 4.1.1 Herleitung psychologischer Fragen .................................................. 63 4.1.2 Begründung der Auswahl der Datenerhebungsverfahren ............ 65 4.1.3 Psychometrische Qualität der Datenerhebungsverfahren............. 67 4.1.4 Methodenkritische Interpretation von Ergebnissen ...................... 75 4.1.5 Globalrating der wissenschaftlichen Fundierung ........................... 77 4.1.6 Zusätzliche Analysen: Qualifikationsmerkmale des Sachverständigen ................................................................................. 79 4.1.7 Fazit: Qualität des (dokumentierten) diagnostischen Prozesses ............................................................................................... 79 4.2 Diagnostik der Bindung...

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